Ablasshandel am Götschen

Wie glaubwürdig sind die vorgetragenen Ausgleichsmaßnahmen? Vergammelte Silage zur Wiederbegrünung 2006

Irrwitzige Steuergeldverschwendung

(20.10.09) Angesichts des fortschreitenden Klimawandels hält der Bund Naturschutz die Ausweitung von Beschneiungsanlagen im bayerischen Alpenraum und die damit einhergehende Zunahme des Energie- und Wasserverbrauchs für den falschen Weg. Auch die Auswirkungen des Vorhabens auf die Auerhuhnpopulation sind schwerwiegender als in den Unterlagen dargestellt. Erneut soll Bergwald gerodet werden und die Wasserversorgung für die Erweiterung der Beschneiung ist unklar.

Trotzdem solI das Vorhaben durchgezogen werden und die Behörden sind wohl von politischer Seite angehalten, bei einer Lösung für den Investor behilflich zu sein, obwohl bei der Investition ein Interesse für die Allgemeinheit nicht erkennbar ist.

Außerdem gibt es noch immer Fördergelder für solchen klimaschädlichen Irrwitz, wenn es einen rechtsgültigen Bescheid gibt.

Auf Bischofswieser Seite gibt es ca. 20 unterschiedliche Eigentümer, die von den Ausgleichsflächen betroffen wären und zustimmen müßten und nach Ansicht des BN auch finanziell entschädigt. Auf Grund  vergangener Erfahrungen wäre das auch dinglich im Grundbuch zu sichern.

Die Möglichkeit für den Ablasshandel ermöglicht der Markt Berchtesgaden mit seinem Ökokonto Bürgerwald, der für das Auerwild aufgewertet werden soll.  Eine neue Forstsraße wurde erst gebaut, so dass es dafür aktuell keinen Bedarf gibt und für weitere Straßen kein Bedarf besteht.

Bei einer Runde im LRA am 8.Oktober fanden weitere Abstimmungen statt, denn der Beschluss des Gemeinderates , dass auf die Erweiterung zu verzichten sei, wurde in der beim LRA eingereichten Planung nicht berücksichtigt.

Die Kreisgruppe wird den Fortgang aufmerksam beobachten.

zur Stellungnahme

 

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