Mit Kunst und Kreativität gegen Beton- und Asphaltorgie

(13.12.2009) Tina Ott , Gertrud Flatscherund Toni Eder waren neben zahlreichen Helfern die wichtigsten Akteure bei der Gestaltung des wohl einmaligen Märchenpfades. Aufmerksame Zuhörer waren in großer Zahl gekommen und lauschten den Geschichten um die Waldgeister, die sich nicht von den Autobahnplanern aus ihrem Wald verteiben lassen wollen.

Auf dem Weg zum Märchenpfad vorbei an der geplanten A8-Trasse
dass unseren Verkehrsminister Ramsauer ein Funken dieser Klugheit bei seinen Entscheidungen zum Ausbau der A8 erreicht
worüber die Bachforelle vor Freude einen Salto springt.
Auch die Trommler aus Freilassing sorgten mit heißen Rhythmen für ein gutes Klima
wie die Flötistinnen die Zuhörer in weihnachtliche Stimmung versetzten
Sonnenblumen als Zeichnen der Hoffnung
gegen die begehrlichen Blicke des Monsters
auf die Wiesenflächen
für seine A8-Betonorgie
Helfer für die Lichter in der Nacht
Weithin sichtbar -
die Flammen des Widerstandes
und damit sich die Autobahndirektion nicht im eigenen Planungslabyrinth verirrt
scharf beobachtet von den den klugen Eulen in der Hoffnung,
und alle scheinen zu folgen statt sich vertreiben zu lassen
Ein Phantasievogel begrüßt die großen und kleinen Gäste
Die Waldfee informiert über ihr Vorhaben (Fotos Paul Grafwallner)
und weist den Weg zum Wassergeist
weiter geht es zu den lustigen Gesellen
die auch aus der Nähe noch gewinnen
und selbst von hinten noch viel Charme versprühen
Ganz geheuer erscheint der Isegrimm wohl nicht
und über allem schwebt der Luftgeist
scharf beobachtet von den zwei Schwestern
die im Detail durchaus sehenswert sind
Aber:unerreicht die Waldfee schwebend zwischen den Bäumen, alle guten Waldgeister herbeirufend
zur Abwehr eines grausigen Ungeheuers
erteilen die klugen Eulen gern ihren Rat.