Frühlingswanderung in der Au

Frühlingserwachen war das Motto einer Auenwanderung, die von Erich Prechtl und Stefanie Riehl von der Ortsgruppe Freilassing des Bund Naturschutz geführt wurde.

(16.04.18) Die Saalachau präsentierte sich mit einer bunten Vielfalt von Frühjahrsblühern: blaue Leberblümchen, weiße Buschwindröschen, rot-violettes Lungenkraut, gelbe Schlüsselblumen. „Was unterscheidet den Auwald von einem Bergwald?“, fragte Stefanie Riehl die Mitwanderer. Es sind die regelmäßigen Überflutungen und der hohe, aber wechselnde Grundwasserstand, Standortbedingungen, an die die Auwaldbäume bestens angepasst sind. Der Ortsvorsitzende Erich Prechtl erläuterte, dass die durch Hochwässer eingeschwemmten Nährstoffe die Aue zu einem hoch produktiven Ökosystem mit einer sehr artenreichen Baum- , Strauch und Krautschicht machen. Jetzt im Frühjahr lockt die Au mit einem bunten Teppich an Frühlingsgeophyten. Diese sind wahre Turbo-Pflanzen, die in nur wenigen Wochen blühen und Samen bilden. Das schaffen sie, indem sie Nähr- und Farbstoffe aktivieren, die sie im vorherigen Jahr in ihren Zwiebeln oder Wurzelknollen gespeichert haben.

Von der Aumühle führte die Wanderung am seit Jahrzehnten bewohnten Dachsbau vorbei zum Ausweiher. Dieser ist eigentlich kein See, sondern ein Weiher, an dem nicht nur heimische Erdkröten, Frösche und Ringelnattern vorkommen, sondern auch Schmuckschildkröten und der aus Nordamerika stammende Kamberkrebs, berichtete Erich Prechtl. Diese invasiven Arten sind sehr gefräßig und beeinträchtigen daher die heimische Fauna. Am Mühlbach konnten die Teilnehmer frische Biberspuren entdecken und eine Wasseramsel beobachten.

An der Mündung des Mühlbachs in die Saalach angekommen, sahen die TeilnehmerInnen die Auswirkungen der Saalacheintiefung: Fische können während eines Hochwassers oder zum Ablaichen nicht mehr in die Nebengewässer wandern, die Strömung ist zu stark, der Höhenunterschied zwischen Saalach und Mühlbach zu groß. Im Zuge einer Renaturierung durch das Wasserwirtschaftsamt soll der Mündungsbereich für Fische wieder passierbar gemacht werden. Für das große Ziel der Saalach- und Salzachrenaturierung kämpft Erich Prechtl schon seit vielen Jahrzehnten. „Nicht nur in München sollen die Menschen ihren Fluss erleben können, auch wir Freilassinger wollen unsere Saalach erleben und brauchen dafür Zugänge zum Fluss“, forderte der Ortsvorsitzende zum Abschluss der Wanderung.

Erich Prechtl


Nistkastenaktion in Freilassing

Foto: Erich Prechtl

Neues Zuhause für die gefiederten Freunde

(23.01.2017) Unter Anleitung von Erich Prechtl, stellv. Ortsvorsitzender, werden neue Nistkästen zusammen mit der Kindergruppe und ihrer Leiterin Dipl. Biologin Brigitte Sturm, aufgehängt.


Ortsgruppe Freilassing in neuen Räumen

Hermann Schubotz, Rosi Behringer, Heidi Jersch, Martin Kreft, Evelyn Mussner und Erich Prechtl. Foto: Michael Behringer

Informationsstelle, Leihbücherei und Sprechstunden jetzt in Ainring-Hammerau

(14.02.2011) Nach dem Umzug der Kreisgeschäftsstelle aus Freilassing  in zentrale Lage nach Bad Reichenhall organisierte die Naturschutz - Ortsgruppe eine neue Bleibe zur Weiterführung ihrer umfassenden erfolgreichen Umweltarbeit.

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Bahnausbau kommt voran

Bahnausbau Markt Schwaben-Freilassing wird Realität

 Nach Art.11 Abs. 2 b Verkehrsprotokoll der „Alpenkonvention“ ist ABS 38 vorrangig vor A 8 umzusetzen

 (11.9.09) Endlich haben sie es auch in Berlin kapiert: Die Kofinanzierung der Schienen – Europa – Magistrale Paris-Budapest in Höhe von bis zu 50 % der Planungs- und bis 20 % der Baukosten durch die EU


Nachwahlen in der Ortsgruppe Freilassing

Vorsitzender: Michael Behringer  e-mail: mr.behringer@t-online.de

Stellvertreter: Erich Prechtl

Schriftführerin: Evelyn Mußner

Schatzmeister: 

Beisitzer: Rosi Behringer, Hermann Schubotz, Heidi Jersch

Kontakt: Michael Behringer, Hammerau


Bahnausbau Mühldorf - Freilassing

Bald werden die Bagger anrollen

Finanzkrise beschleunigt Bahnausbau

 Mühldorf-Freilassing steht bei Bahnchef Mehdorn „ganz oben“

(28.01.09) Jahrzehntelang wurde über sie geredet, geplant, gestritten, die „ABS 38“, die Bahn – Ausbaustrecke München-Mühldorf-Freilassing, aber nichts wurde umgesetzt. Sie stand in den Bundesverkehrswegeplänen 1980, 1985 und zuletzt im Plan 2003 (als „internationales Vorhaben“),

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Landschaftspflege im Haarmoos

Hilfe für Wiesenbrüter

(10.11.08) Der Bund Naturschutz ist Besitzer von 12 Hektar der insgesamt 277 ha großen Feuchtwiese im Haarmoos am Abtsee. Die grünland- und Niedermoorlebensräume beherben das wertvollste Wiesenbrütergebiet im südostbayerischen Raum (Großer Brachvogel, Kiebitz, Bekassine).

Damit dies so bleibt,