Mahnfeuer an der A8 in Anger

Vor herrlicher Kulisse bei bestem Wetter
Ortsentwicklung nicht an neuen Autobahnen, Gemeinderat Dr. Bernhard Zimmer
Sagte die Unterstützung der IG Autobahnfreier Högl zu, Stefan Probst
Bestes aus der Region wurde zubereitet
Chancenlos ohne blühende Wiesen Alpenapollo
Trollblumen - ein selten gewordener Anblick
Sprach sich für den Schutz der landwirtschaftlichen Flächen aus, BN-Kreisvorsitzende Rita Poser
Fordert angemessenen Lämschutz für seine Bürger, 1. Bürgermeister Silvester Enzinger
Ein weithin sichtbares Zeichen
Anger kann nicht der Flächenspender für den Landkreis sein, 2. Bgm. Georg Kamml

Für den Erhalt der Blumenwiesen

Mahnfeuer in Anger für den Schutz der landwirtschaftlichen Flächen

 

(15.8.2010) Zahlreiche Landkreisbürger, darunter Angers 1. Bürgermeister Silvester Enzinger und sowie Gemeinde- und Stadträteräte aus dem gesamten Landkreis waren am Samstag der Einladung des Bund Naturschutz zum diesjährigen Alpenfeuer gefolgt. Sie zeigten sich solidarisch mit den betroffenen Anwohnern, deren Interessen die Autobahnplaner nicht wirklich interessieren.

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In etwas mehr als 250 Metern Entfernung  zur A8 und weithin sichtbar am Radweg zwischen Anger und Aufham war das diesjährige Mahnfeuer von Familei Koch und zahlreichen Helfern aufgebaut worden. Viele hatten geholfen, dass Feuer zu einem Erfolg werden zu lassen und trotz aller Probleme ein heiteres Fest werden zu lassen.

 

Ob Landfrauen mit Kuchen und gebäck, die Kelterei Stadler mit Getränken oder die Angerer Kegel-Musi, alle trugen zur guten Stimmung trotz ernstem Hintergrund bei.

 

 

Denn was seitens der Autobahndirektion geplant wird, ist ein Schlag ins Gesicht all derer, die entlang der Autobahn wohnen müssen und ihre Höfe schon lang bevor die Autobahn überhaupt gebaut wurde, hatten. Hieß es zunächst, nur bei einem Ausbau mit zwei zusätzlichen Fahrstreifen + Standstreifen gibt es optimalen Lärmschutz, spricht man jetzt nur noch vom gesetzlich vorgeschriebenen Lärmschutz. Dabei hatten viele nur deshalb für 6+2 gestimmt, weil sie auf die Lärmschutzlüge hereingefallen sind.

 

 

Aus Kostengründen wurden inzwischen die optimalen Lärmschutzeinrichtungen aus dem Planungsdialog abgewählt. Bei der Ausbauvariante 6+2 oder 4+2 spielten die Kosten keine Rolle, im Gegenteil, die entscheidenden Vorteile lagen bei 6+2.

 

 

Aber noch ist nichts entschieden und alle Anwesenden waren sich einig, dass die landwirtschaftlichen Flächen unseres Landkreises nicht dem übertriebenen Ausbauwahn zum Opfer fallen dürfen.

 

Verkehrsminister Peter Ramsauer hatte erst im Mai 2010 in einer Presseerklärung mitteilen lassen, dass der Flächenfraß endlich gestoppt werden müsse. 'Nun Peter, wir geben Dir Gelegenheit in deinem Stimmkreis den Worten auch Taten folgen zu lassen. Daran wollen wir dich messen.' und die Blumenwiesen auch.