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Neues von der Auffüllfront

Dümmer als erlaubt

(06.02.2011) Zufällig wurde am Samstag, 5.2.2011 eine Auffüllung in der Tratte an der Aschauerweiherstraße, die im Besitz des Staatsforstes ist, beobachtet und im Foto festgehalten.

Das schien dem Auffüller nicht zu gefallen, weshalb er schnell daherkam und sich über die „Fotografiererei“ mokierte. Auf das Argument, dass man die Schönheit unserer Landschaft mit ihren Besonderheiten schützen möchte, was ja auch in seinem Interesse wäre, reagierte er ungehalten.

Befragt, ob er denn überhaupt eine Genehmigung zum Auffüllen auf fremden Grund habe, antwortete er mit Nein, denn er habe ein Recht dazu. Schließlich haben sich im letzten Jahr an den Dornen immer wieder die Kühe verletzt und wenn das Gestrüpp entfernt würde, wächst es wieder nach.

Deshalb musste die Fläche zum Schutz der Kühe vor Verletzungen aufgefüllt werden. Normalerweise meiden Kühe wie Menschen die Dornen, hier scheinen besonders dumme Kühe zu weiden bzw. hält man andere Menschen für dumm genug, solch einen Unfug auch noch zu glauben. Schließlich füllt dieselbe Person schon seit Jahren am Maximiliansreitwegauf und rodete dort eine Waldfläche, ohne dass es dafür Genehmigungen gibt.

Bischofswiesen: Holzlagerplatz statt Eiche

Holzlagerplatz ersetzt imposante Eiche

(7.4.09) Bischofswiesen, Hochbichllehen: Mit aller Macht werden dem einzigartigen Eichenensemble - die Eichen sind zwischen 200 und 300 Jahre alt - in der Aschauweiherstraße die Motorsägen an den Stamm gesetzt.

Vor etwa drei Jahren verkaufte der Staatsforst die Fläche mit der Eiche und den Hecken (Foto1) an einen Privatmann am Hochbichllehen . Schon bald sah es dann so aus (Foto2). Nun erfreuen sich  seine Feriengäste und die Touristen Richtung Naturbad / Märchenpfad an diesem Anblick (Foto5).

 

Als Argument für die Fällung am Montag dieser Woche nannte er die Verkehrssicherheit für spielende Kinder auf dem Holzlagerplatz! Die Eiche sei bruchgefährdet, weil nach einem Blitzschlag vor vielen Jahren Wasser in den Stamm eindringe. Davon bricht aber eine Eiche nicht. Das wissen Forstfachleute.

 

Aber urteilen sie selbst – wie kann man als Vermieter von Ferienwohnungen das eigene Umfeld so verhunzen oder sieht man da wieder nur die Fremden kommen, die froh sein sollen, hiersein zu dürfen?