Erlebnisberg Jenner muss hinterfragt werden

Dr. Hubert Zierl, Elisabeth Ortner, Monika Wölfel, Ulrich Scheuerl, Rita Poser, Ute Billmeier, Dr. Wolf Guglhör, Peter Wörnle, Peter Renoth sind sich einig: für Natur- und Artenschutz, gegen TTIP und CETA

(13.10.2016) Bad Reichenhall, Bürgerbräu. Im Fokus der Mitgliederversammlung der Kreisgruppe des BUND Naturschutz (BN) standen der Arten- und Klimaschutz.

 Die Aktivitäten der Kreisgruppe konzentrierten sich vor allem auf den geplanten Umbau des Jenners, die geplanten Wasserkraftwerke in der Ramsauer und Bischofswieser Ache sowie die Unterstützung der bäuerlichen Landwirtschaft. Auf Landes- und Europaebene wurden zahlreiche Aktivitäten gegen TTIP und CETA unterstützt. Das gemeinsame Naturwaldkonzept von BN und Greenpeace sieht auch im Landkreis Erweiterungsbedarf.

 

Die Jahresrückschau begann Kreisvorsitzende Rita Poser mit ausführlichen Informationen zum geplanten Bauvorhaben am Jenner. Die Kreisgruppe hatte sich sehr intensiv mit dem Vorhaben auseinandergesetzt, u. a.  auch weil der Nationalpark betroffen ist. Schon frühzeitig war ein Fachanwalt für Verwaltungsrecht auf der Suche nach einem Kompromiss mit den Antragstellern hinzugezogen worden, Insbesondere ging es dabei um Eingriffe in den Lawinenschutzwald, eine neue Mittelstation mit Gastronomie am Beschneiungsbecken sowie ein Kindererlebnisland mit Schwerpunkt Skifahren sowie Auffüllungen im Bereich der Balz- und Einstandsplätze für das Birkwild in Bereich Kleiner Jenner. Erst im laufenden Planungsverfahren kam dann die Errichtung der Baustraße im Nationalpark hinzu. Nur weil deren Rückbau durch eine Bankbürgschaft besichert wird, auf die der Freistaat Bayern für eine Ersatzvornahme zurückgreifen könnte, gab es seitens der Naturschutzverbände keine weiteren Einwände. So positiv die Änderungen insgesamt sind, bleiben zahlreiche in das Landschaftsbild eingreifende Baumaßnahmen auf das Skifahren fokussiert. Damit werden weder Klimawandel noch Klimaschutz berücksichtigt, denn gerade die Berchtesgadener Alpen sind vom Temperaturanstieg wesentlich stärker betroffen als zum Beispiel die Zugspitze. So gingen dort die Tage mit Schneebedeckung größer als 30 cm von durchschnittlich 111 auf 102 Tage zurück, im Berchtesgadener Land von 111 auf nur noch 77 Tage, wie der Deutsche Wetterdienst in seiner Auswertung 2013 mitteilte.

 

Sehr zeit- und  kostenintensiv sind die Auseinandersetzungen mit den geplanten Kleinwasserkraftwerken am Felsentor im Bergsteigerdorf Ramsau und in der Tristramschlucht in Bischofswiesen.

Seit 2009 läuft das Verfahren im Bergsteigerdorf Ramsau beim Wasserkraftwerk  am Felsentor. Nachdem bereits das Verwaltungsgericht im November 2015 den Antrag auf sofortigen Baubeginn abgelehnt hatte, beschwerte sich der Antragsteller beim Verwaltungsgerichtshof. Aber auch dieser kam im September 2016 zu dem Ergebnis, dass der BN als Kläger im Hauptsachverfahren Aussicht auf Erfolg hat. Ob das Hauptsacheverfahren noch 2016 stattfindet, ist ungewiss. Deutliche Kritik gab es von beiden Gerichten an der fehlerhaften Verfahrensführung des Landratsamtes.

‚Erst‘ seit 2014 muss sich die Kreisgruppe immer wieder mit den Planungen und Schwarzbauten in der Tristramschlucht in der Bischofswieser Ache auseinandersetzen. Trotz laufendem Planfeststellungsverfahren hatte das Landratsamt im August 2016 einen Bescheid für den Einbau von Spundwänden erlassen. Dagegen wurde ebenfalls Klage beim Verwaltungsgericht eingelegt, da die beauftrage Kanzlei für Verwaltungsrecht diesen Bescheid als grob rechtswidrig einordnet.

Auch das geplante Wasserkraftwerk an der Nonner Rampe im Naherholungsgebiet von Bad Reichenhall wird der BN kritisch begleiten, so Poser.

Problematisch für den Erhalt unserer bäuerlichen Landwirtschaft ist neben dem nicht kostendeckenden Milchpreis der Ruf nach immer neuen Gewerbeflächen, die vor allem zu Lasten der sogenannten Gunstlagen in den Tallagen ausgewiesen werden. Dass gerade in einem Schwerpunktgebiet für den Natur-Tourismus nach mehr Gewerbeflächen gerufen wird, sollte einmal genauer überdacht werden, und zwar durch Wertschöpfung auf Basis regionaler Produkte, wie es einige Betriebe inzwischen realisieren. Die Solidargemeinschaft mit ihrem Gütesiegel hat hier schon viel Vorarbeit geleistet. Als weitere Beispiele nannte die Kreisvorsitzende das Schwarze Alpenschwein vom Hotel Rehlegg und Moorprodukte unserer Nachbarn aus Anthering.

 

Unschön ist aus Sicht des Umwelt- und Verbraucherschutzes die Massivität mit der das Handelsabkommen CETA durchgedrückt und damit die Demokratie abgebaut werden soll. Vor den dadurch geschaffenen Investitionsschutzgerichten – einer Art Paralleljustiz -  können Staaten von Unternehmen zu Milliardenstrafzahlungen verklagt werden, ohne dass ein unabhängiges Gericht dies prüfen kann.

 

Ein weiteres Thema war das Naturwaldkonzept von BN und Greenpeace für ein landesweites Verbundsystem. Im Landkreis wurden dafür Flächen auf der Reiteralpe und dem Untersberg vorgeschlagen. Insgesamt sind für das Naturwald-Verbundsystem zehn Prozent der öffentlichen  Waldfläche in Bayern vorgesehen.

Nach der Vorstellung des Kassenberichts durch die Kreisvorsitzende und des Kassenprüfungsberichts durch Ulrich Scheuerl wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Der anschließenden Vortrag ‚Das Schmetterlingsland am Untersberg – bunt Vielfalt ganz nah! ‚von Elisabeth Ortner vom Haus  der Natur in Salzburg zeigte in beeindruckender Weise mit seinen zauberhaften Bildern die Schönheit unserer heimischen Natur. Für deren Erhalt werden sich die Mitglieder auch in Zukunft engagieren.


Gewässerschutz für Weißbach

Vor der Einleitung des Abwassers aus der Kläranlage in den Weißbach ist auf den Kieseln kaum Algenwachstum zu erkennen.
Unterhalb der Einleitung ist ein dickes grünes Algenwachstum auf den Kieseln gut sichtbar, das auf den Nährstoffeintrag hinweist.

(05.09.2016) Die Kreisgruppe des Bund Naturschutz befasst sich schon länger mit der Gewässergüte im Weißbach, weil Klärschlammabtriebe immer wieder vorkommen. Ein Vergleich des Weißbachs vor und nach der Einleitung zeigt deutlich die Veränderungen. Die vorliegende Planung erscheint für eine langfristige Lösung nicht geeignet.

Schon während der gesamten Gemeinderatssitzung in Bayerisch Gmain am 8. August und ebenso in dem drei Tage später im Reichenhaller Tagblatt erschienenen Bericht „Kläranlage soll endlich saniert werden“ wurde der Weißbach kein einziges Mal erwähnt. Dabei dient er als Vorfluter der Kläranlage und seine Belastbarkeit sollte schon deshalb auf den Prüfstand gestellt werden.

Wasserführung unzureichend

Dass eine solche Überprüfung unbedingt notwendig ist, zeigen die bislang völlig außer Acht gelassenen hydrologischen und ökologischen Rahmenbedingungen für dieses Gewässer, was insbesondere auch die Planung der vorbezeichneten „Ertüchtigung“ belegt: So basiert diese Planung auf einer Wasserführung des Weißbaches von 10 000 bis 70 000 Liter pro Sekunde (l/s), die aber sowohl nach den Untersuchungen des Hydrographischen Dienstes des Landes Salzburg als auch nach den Messungen der Universität für Bodenkultur, Wien, noch nie erreicht wurde und mit dem Einzugsgebiet dieses Bachs auch gar nicht möglich ist. Vielmehr bestätigen diese Institute nach vorliegenden Ganglinien der letzten 10 Jahre mit etwa 200 bis 300 l/s extrem niedrige Abflüsse während lange anhaltender Kälte- und Trockenwetterperioden. Diese für den Kläranlagenablauf alleine maßgebende Wasserführung entspricht gerade einmal 2,5% des in der Planung zur Anlagenertüchtigung unterstellten kleinsten Weißbachabflusses! Da laut dieser Planung der Kläranlagenabfluss auf 68 l/s aufgestockt werden soll, würde ab dessen Einleitungsstelle die Wasserführung des Weißbaches während langer Abflussphasen durch hohe Abwasseranteile bestimmt, was naturschutzfachlich keinesfalls hinzunehmen ist.

Aktuelle Planung verfehlt Ziel

Neben dem damit schon quantitativ mit Abwasser überlasteten Bach käme noch der schon jetzt wiederholt aufgetretene Klärschlammabtrieb hinzu, weil das einzige schon seit längerer Zeit teilweise überlastete Nachklärbecken in der Ertüchtigungsplanung komplett unbeachtet bleibt. Wie stellvertretender BN-Kreisvorsitzender Prof. Dr. Ernst Billmeier ausführte, würde nach dieser Planung der Weißbach künftig grundsätzlich unzulässig überhöht belastet, weil nach dem Merkblatt „Anforderungen an die Einleitungen von häuslichem und kommunalen Abwasser“ des Bayerischen Landesamtes für Umwelt von 2013 im Kläranlagenablauf nur sehr niedrige Schadstoffkonzentrationen zugelassen sind, die mit der sogenannten Ertüchtigung nicht erreicht werden. Zur Gewährleistung dieses zum Weiterbetrieb der Bayerisch Gmainer Kläranlage unabdingbaren Zieles wären daher zusätzliche kostenintensive Nachbesserungen bei der gegenwärtigen Abwassernachreinigung unerlässlich. Insbesondere wären solche Maßnahmen auch notwendig wegen sonst zu besorgendem Verstoß gegen § 57, Abs. (1,2), Wasserhaushaltsgesetz (WHG), wonach „die Schädlichkeit des Abwassers so gering zu halten ist, wie dies nach dem Stand der Technik möglich …. und mit den Anforderungen an die Gewässereigenschaften vereinbar ist“. Kreisvorsitzende Rita Poser wies noch darauf hin, dass zufolge der gesetzlich geltenden Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) in den nächsten Jahren die Oberflächengewässerverordnung (OGewV) umzusetzen ist. Diese würde die Qualitätsanforderungen an den Ablauf der Kläranlage Bayerisch Gmain nochmal nachhaltig verschärfen.

 Genügend Kapazität in Bad Reichenhall

In Anbetracht der Tatsache, dass die Kläranlage in Bad Reichenhall noch über genügend Kapazität verfügt um die Rohabwässer der Bayerisch Gmainer Anlage aufzunehmen, entsprechend den gesetzlichen Vorgaben zu reinigen und in einen geeigneten Vorfluter wie die Saalach einzuleiten, sollte diese Möglichkeit unvoreingenommen geprüft werden. Auf jeden Fall würde nur dann das schon jetzt geltende derzeit nicht eingehaltene Verschlechterungsverbot der WRRL für die Wassergüte des Weißbachs erreicht werden.

 

Watzmannhaus, Wasseralm, neues Abbaugebiet Andretter

Watzmannhaus, Wasseralm und Abbaugebiet der Andretter GmbH wurden beim BN diskutiert

 

 

Ausführlich befasste sich der Kreisvorstand des BUND Naturschutz (BN) mit dem Raumordnungsverfahren zum Abbau von Hangschuttmaterial der Firma Andretter GmbH in Bad Reichenhall. Die Vernichtung von ca. 17 ha Schutzwald , davon 11 ha Schneeheide-Kiefern- Wald, wurde einstimmig abgelehnt, zumal der Antragsteller selbst einräumt, dass der Eingriff nicht ausgleichbar ist.

 

17.06.2014

 BN diskutiert Stellungnahme

Ausführlich befasste sich der Kreisvorstand des BUND Naturschutz (BN) mit dem Raumordnungsverfahren zum Abbau von Hangschuttmaterial der Firma Andretter GmbH in Bad Reichenhall. Die Vernichtung von ca. 17 ha Schutzwald , davon 11 ha Schneeheide-Kiefern- Wald, wurde einstimmig abgelehnt, zumal der Antragsteller selbst einräumt, dass der Eingriff nicht ausgleichbar ist. Weitere Themen waren der Ersatzbau mit Erweiterung am Watzmannhaus sowie der Bau der Sanitäranlage mit Pflanzenklärbeet auf der Wasseralm. Während das Vorhaben auf der Wasseralm unterstützt wird, ist der vorgelegte Plan für das Salettl am Watzmannhaus nicht mit der Nationalparkverordnung vereinbar.

 

Abbau von Hangschuttmaterial

Das beantragte Vorhaben zum Abbau von Hangschuttmaterial ist mit ver-schiedenen übergeordneten Zielen und Grundsätzen der Landes- und Regio-nalplanung nicht zu vereinbaren. Zudem steht es im Widerspruch zu zahlrei-chen gesetzlichen und fachlichen Vorgaben bzw. Festlegungen (z.B. Bay-WaldG, BNatSchG, ABSP). Nach Ansicht des BN kann das geplante Projekt mit den Erfordernissen der Raumordnung nicht in Einklang gebracht werden und ist daher aus landesplanerischen Gründen abzulehnen. Bereits auf Grund der vorliegenden Unterlagen aus denen klar hervorgeht, dass es keinen Ausgleich für besonders geschützten Schneeheide-Kiefernwälder gibt, ist klar abzusehen, dass auch im weiteren Zulassungsverfahren eine Genehmigung nicht erteilt werden kann. Eindeutige Widersprüche bestehen auch zum Re-gionalplan Südostoberbayern, Kapitel Natur und Landschaft, wo es in den fachlichen Festlegungen heißt: Insbesondere im Gebirge ist der Sicherung der Schutzwälder höchste Priorität einzuräumen. Größere geschlossene Waldgebiete sollen in ihrer Substanz und Flächenwirkung erhalten werden.

In den Unterlagen wird behauptet, dass sich nordwestlich des Antragsgebietes ein Vorbehaltsgebiet für Kiesabbau sowie eines für Festgestein gemäß Regio-nalplan befindet. Diese Annahme ist falsch. Richtig ist, dass sich  zumindest der überwiegende Teil des geplanten Abbauareals nicht in einem ausgewiesenen Vorbehaltsgebiet für den Abbau befindet. Der Antrag beruht daher auch insoweit auf fehlerhaften Annahmen.

Der gesamte Waldbestand des Vorhabensgebietes ist gem. Art. 10 Bay-WaldG als Schutzwald ausgewiesen. Mit der geplanten, vollständigen Ro-dung würden erhebliche Beeinträchtigungen, bzw. die Zerstörung dieser Schutzfunktionen entstehen (z.B. Boden- und Wasserschutz). Die Erhaltung des Schutzwaldes liegt eindeutig im öffentlichen Interesse und hat deshalb Vorrang vor den Belangen des Antragstellers und einer damit verbundenen Rodungserlaubnis.

Als unzureichend für eine fundierte Prüfung ist das vorgesehene Erfassungs-programm für die saP einzustufen (Anlage II), da im Umfeld streng geschützte Arten wie Kleiner Maivogel (vom Aussterben bedroht) und Gelbringfalter kar-tiert sind. Außerdem wurde erst vor wenigen Monaten in einer Entfernung von nur 6 km eine erhebliche Ausweitung (ca. 20 ha) des Dolomitabbaugebietes Jettenberg (derzeit 17 ha) der Firma Schöndorfer genehmigt, von der ebenfalls streng geschützte Arten wie der Gelbringfalter betroffen sind.

 

Ebenso fehlt jeglicher Nachweis zu der Behauptung „Der durch das geplante Abbaugebiet führende Waxriessteig kann Richtung Nordosten verlegt werden“. Nach den hinreichenden örtlichen Kenntnissen der Unterzeichner müsste dieser, im Antrag (S. 28) als „wichtiger Bergwanderweg von Bad Reichenhall auf den Predigtstuhl“ bewertete Weg, durch z. T. sehr gefährliches Gelände „verlegt werden“. Die zahlreichen Bergwanderer, die wegen seiner besonderen Schönheit gerne über den Waxriessteig auf den Predigtstuhl gehen, wären dann entsprechenden Gefahren ausgesetzt, was keinesfalls akzeptabel wäre.

 

Der Antrag enthält keinerlei Nachweise für die behauptete notwendige Erhöhung der jährlichen Ausbeutungsmenge um über 70% von bisher 50000 m3 auf mehr als 86000 m3. Zudem fehlt jeglicher Nachweis darüber, wohin die jährlich anfallenden über 30000 m3 resp. insgesamt ca. 1,9 Mio m3 an nicht verwertbarem Material verbracht bzw. abgelagert werden sollen, nachdem laut S. 12 von den 86000 m3 Jahresfördermenge nur etwa 55000 m3 gebrauchsfähig sind.

 

Weiterhin kritisieren die Naturschützer, dass jegliche Angaben zu Spiegellage, Fließrichtung und Mächtigkeitdes im Ausbeutungsbereich und dessen Peripherie befindlichen Grundwasserkörpers fehlen. Stattdessen wird nur behauptet, dass „nicht anzunehmen ist, dass grundwasserführende Schichten …. freigelegt werden.“ Allerdings „ist eine Beurteilung darüber jedoch aufgrund fehlender Grundwasserspiegellage nicht möglich“! ‚Angesichts möglicher Hang- bzw. Felsrutschungen beinhaltet die eingestandene Nichtkenntnis bezüglich Grundwasserkörper und –verlauf ein erhebliches und nicht zu verantwortendes Gefahrenpotential.’ so stellvertretender Kreisvorsitzender Dr. Ernst Billmeier. Weiter führte er aus, ‚dass wegen der kompletten Entfernung des porösen Hangbodens dessen bisherige Retentions- und Speicherkapazität vollständig und unwiederbringlich verschwinden, so dass Niederschlagswasser zzgl. oberhalb ankommendes Schmelzwasser sofort abfließen würde und auch dies erhebliche Gefahren auslösen könnte.’

Nach Ansicht des BN sind im vorliegenden Fall die insgesamt gegen das Vorhaben sprechenden Gründe so vielfältig und auch eindeutig, dass eine raumordnerisch positive Bewertung nicht in Frage kommen kann.

 

Watzmannhaus Salettl

Hier möchte die DAV Sektion München den in die Jahre gekommene Gebäudeanbau durch einen größeren Neubau ersetzen, auch um das Innenraumsitzplatzangebot zu vergrößern. Dabei sieht der Plan eine ca. 5m lange Auskragung über die Hangkante in der Kernzone des Nationalparks vor. In der Nationalparkverordnung heißt es ausdrücklich, dass bei zulässigen baulichen Maßnahmen eine landschaftsgebundene und örtlich gewachsene Bauweise einzuhalten (§10 Nr. 7) ist. ‚Das sehen wir hier nicht gegeben, es erinnert eher an ‚innovatives Bauen am Berg’ wie bei der Kanzelwand, eine Pistenschiarena mit Tagesbetrieb von Seilbahngästen.’ so Kreisvorsitzende Rita Poser. Hingegen passt sich der Ausbau der Hütte am Fiderepass sowohl in die Landschaft als auch in die Architektur der Berghütte perfekt ein. Ein vergleichbarer Ausbau ist für die Naturschützer am Watzmannhaus vorstellbar.

Wasseralm: Sanitäranlagen mit Pflanzenklärbeet

Das Vorhaben liegt ebenfalls in der Kernzone des Nationalparks und dient dem Anliegen, den Nährstoffeintrags durch Abflug fester Fäkalbestandsteile in Kombination mit einem Pflanzenklärbeet zu verringern. Dadurch kann die Wasseralm und ihr Umfeld in ihrem Charakter langfristig erhalten werden. ‚Al-lerdings darf damit keinesfalls eine Ausweitung der Gästekapazitäten für die Zukunft verbunden sein, da es sich um einen besonders sensiblen Bereich der Kernzone handelt,’ schränken die Naturschützer ein. Unter Beachtung der aufgeführten Vermeidungs- und Minimierungsmaßnahmen wie das Unterlas-sen der Verfüllung von Mulden und Senken sowie der Einhaltung der im Vorfeld besprochenen Geräte- und Materialspezifikationen, z.B. technische Angaben zum Bagger; kein Einbringen von organischem Fremdmaterial, kein Saatgut sowie unter Einhaltung der typischen Bauweise und mit Schindeln/ Holzdachrinnen, wird das Vorhaben positiv bewertet.

Das Baumhaus von Piding

Hier droht nach Ansicht des Landratsamtes die Bildung und Verfestigung einer Splittersiedlung durch ein Baumspielhaus

Bund Naturschutz widerspricht Darstellung des Landrats

(26.01.2014) Bisher hat sich der Bund Naturschutz kaum an der Debatte beteiligt, aber nachdem von Landrat Georg Grabner nun herausgestellt wird, dass für das Baumhaus eine ca. 70 Jahre alte gesunde Fichte innerhalb eines geschützten und kartierten Biotops auf ca. 5 Meter Höhe abgeschnitten wurde, müssen wir uns zu Wort melden, auch weil die Eigentümerin Mitglied des Kreisvorstandes des BUND Naturschutz ist. weiter


Baumfällungen, Genmais und msp

Eschentriebsterben, Biberbäume, herabstürzende Äste, Hochwassergefahren - eine Viehlzahl von Gründen führte zum Abholzen bei der Predigtsuhlbahn
Da Hackschnitzel nach Schüttraummeter gehandelt werden, sind auch die morschen Reste der alten Weide für Hackschnitzel bestimmt
Ein Super-Tierhotel für den Hackschnitzelmoloch
Obwohl laut Auflagen des Bescheids vom Landratsamt bei msp das Material nur in den Hallen gelagert werden darf, liegt es sogar Sonntag-nachmittag bei geöffneten Hallentoren im Freien herum.
Beseitigung potentieller Gefahren an der Bischofswieser Ache, auch die Abflussgeschwindigkeit erhöht sich bei Hochwasser durch die Beseitigung von Bäumen und Sträuchern im Uferbereich
Wasserwirtschaftsamt gestaltet unsere Spazierweg neu
Ganzer Einsatz bei den Baumfällungen damit bei künftigen Hochwässern das Wasser schneller in die Überschwemmungsgebite abfließen kann

(05.03.2014) Wichtiges Thema des BN-Kreisvorstandes waren die in Aussicht stehende Genmais-Zulassung durch die Enthaltung der Bundesrepublik bei der Ab-stimmung in Brüssel. Dies dürfte mit dem umstrittenen Freihandelsab-kommen (TTIP)zwischen EU und USA im Zusammenhang stehen. Sehr kritisch wird auch die von msp angekündigte Erschließung mehrerer neu-er Standorte gesehen wie Radio Bayernwelle berichtete. Unverständnis herrscht bei den Naturschützern auch darüber, wie jetzt allerorten abgeholzt wird.

 

Das Abstimmungsverhalten Deutschlands zur Genmais–Zulassung in Brüssel ist nicht nachvollziehbar, wenn die Bundesregierung tatsächlich gegen die Zu-lassung des Genmaises ist. Mit einem NEIN wäre die Sache vom Tisch gewe-sen und es müssten jetzt nicht jede Menge neue Konstrukte und Initiativen gestartet werden um den Anbau doch noch zu verhindern. Gerade auch für die Pidinger Molkerei ist es ein wichtiges Qualitätsmerkmal, dass bei den Lieferan-ten nur gentechnikfreies Futter zum Einsatz kommt. „Es ist eine Offenbarung der besonderen Art, wenn einerseits das Informationsfreiheitsgesetz gilt aber die wichtigsten Eckdaten des TTIP hinter verschlossenen Türen zwischen Wirt-schaft und Politik aber ohne Verbraucherschützer ausgehandelt werden“, so BN-Kreisvorsitzende Rita Poser.

Ein weiterer Punkt waren die Berichte zur Firma msp. Die Veräußerung des msp-Grundstücks an einen privaten Investor ist das Eine, aber die Ankündi-gung von msp, für den einen Standort mehrere neue erschließen zu wollen, macht skeptisch. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass es immer wieder zu Auflagenverstößen kommt bei denen vor allem die Interessen der Anwohner völlig ignoriert werden. Auch ist bei einer Neuverteilung auf mehrere Standorte die Kontrolle zur Einhaltung von Auflagen zum Schutz der Bürger noch mal wesentlich schwieriger. Außerdem wurde der gültige Bebauungsplan für das Betriebsgelände in Marzoll in jüngster Zeit mehrfach umgangen. Ebenso ist nicht ersichtlich, wie die offenen Fragen zur Entwässerung in den nächsten zwei Jahren behandelt werden. „Der Bund Naturschutz wird die Entwicklung deshalb aufmerksam verfolgen“, fasst stellvertretender Kreisvorsitzender Dr. Ernst Billmier zusammen.

Ausführlich diskutiert wurden die nicht enden wollenden Baumfällungen und die immer neuen Begründungen. „Es grenzt schon fast an ein Wunder, dass wir in der Vergangenheit unsere Spaziergänge überlebt haben, lauerten doch überall tödliche Gefahren durch Bäume, Äste und Sträucher,“ so Vorstandsmitglied Monika Wölfel. „Jetzt werden unsere Flüsse baum- und strauchfrei geschnitten, weil sie den Hochabwasserabfluss behindert haben. Dank dieser klugen vorbeugenden Maßnahme kommt das Hochwasser künftig noch schneller in den Überschwemmungsgebieten an.“ An der B305 Richtung Engedey hat das Straßenbauamt vor wenigen Tagen den Grüngürtel vor den Gewerbebetrieben abgeholzt, damit dort ein Geh-und Radweg gebaut werden kann.  „Ein Frevel folgt dem nächsten und der Bürger steht mittendrin und muss zuschauen wie Teile seiner Heimat Stück für Stück zu Hackschnitzeln werden“, resümiert Kreisvorsitzende Rita Poser, und weiter „Zwar können die Fällungen dieses Winters nicht mehr rückgängig gemacht werden, aber mit einer Dokumentation an deren Mitwirkung die Bürger des Landkreises eingeladen sind, können Kahlschläge und Zerstörung von Naherholungsgebieten diesen Ausmaßes hoffentlich verhindert werden.“

 

 

NSA-Überwachung

Was sind Menschenrechte heute noch wert?

(25.01.2014) Auf Fragen zur Überwachung antwortete die britische Regierung bislang ausweichend. Nun stellt der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte Fragen. Die Kläger in dem Verfahren erhoffen sich eine europäische Debatte und endlich Konsequenzen. weiter

Dumpingpreise für Agrarindustrie

Aldi , Lidl - CocaCola und die Bauern

(25.01.2013) 9 Cent für ein Ei aus Bodenhaltung, CocaCola aus dem Sortiment geschmissen, erfahren sie mehr 

Bilanz Ortsgruppe Berchtesgaden 2013

 

Aus für Olympia und Immobilienprojekt Königssee größte Erfolge

(16.01.2014) Auf ihrem Monatstreff unternahmen die Mitglieder der Ortsgruppe des BUND Naturschutz einen Rückblick auf 2013 und stimmten wichtige Vorhaben für 2014 ab. Dass die Bürger viel kritischer gegenüber den Versprechungen von Politikern und Sportfunktionären geworden sind, zeigen die Ergebnisse des Bürgerentscheids zu Olympia und das Bürgerbegehren zum Immobilienprojekt am Königssee. Allerdings darf man die Augen nicht davor schließen, dass eine schleichende aber stetige Entwertung unserer Kulturlandschaft stattfindet. Eine Dokumentation dieser Vorgänge ist für 2014 in Planung. weiter

Warum die Maut nichts taugt

Horst Seehofers Plan lässt vor allem deutsche Autofahrer zahlen

(03.12.2013) Kein Plan für die Maut

SZ informiert über die Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der GRÜNEN

(05.11.13) früher oder später - denn nur jeder 14. PKW ist aus dem Ausland.

Lesen Sie nachvollziehbar in der SZ warum:

Pestizide auch für Ökoflächen?

Keine gute Nachricht für die Artenvielfalt

 

(02.12.2013) Der Naturschutzbund Deutschland (NABU), die Naturschutzstiftung EuroNatur, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) fordern die Bundesregierung auf, sich für ein Verbot von Pflanzenschutzmitteln auf „Ökologischen Vorrangflächen“ einzusetzen. Hintergrund ist ein Brief an die EU-Kommission. Darin verlangen 23 EU-Mitgliedstaaten, darunter Frankreich, Italien und Polen, Pestizide für den Anbau von Eiweißpflanzen auf Ökologischen Vorrangflächen zuzulassen. weiter

NOLYMPIA München 2022

Konzeptstudie München 2022 steht schon im Internet

(27.09.2013) Es ist wirklich erbärmlich, mit welcher Geheimniskrämerei sich unsere Kommunalpolitiker umgeben. Angeblich dürfen wir Landkreisbürger erst am Montag, 30.9., nach der Kreistagssitzung die Konzeptstudie für München 2022 zur Kenntnis bekommen. Tatsächlich kann es aber auf der Internetseite der Landeshauptstadt jedermann einsehen.

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Regional und Global

Vom Acker in die Mülltonne

(16.09.2013) Auf Seite 1 berichteten unsere regionalen Medien am 12.09.2013 unter dem Titel "Vom Acker in die Mülltonne" über schwere Umweltschäden durch die Lebenswmittelverschwendung. Die UNO beklagt die weltweite Verschwendung von 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel, die auf dem Müll landen.

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Bürgerbegehren

Unterschriftensammlung „Immobilienprojekt Königssee“ startet

(12.08.2013) Nachdem die Fragestellung für das Bürgerbegehren geprüft und juristisch auf der sicheren Seite ist, startet am Montag, 12. August die Unterschriftensammlung in der Gemeinde Schönau am Königssee. Klaus Gerlach, der Sprecher der Initiative, bedauert, dass es kaum machbar ist, den Bürgern eine einfache und für jeden sofort verständliche Fragestellung vorzulegen. weiter

Natur erleben - hautnah

Bund Naturschutz bedankt sich bei den Mädchen und Buben der 4. Klassen mit Ausflügen unter Leitung von Peter Fischer

(07.08.2013) Mit einem Ausflug an den Thumsee bedankte sich der Bund Naturschutz, Ortsgruppe Bad Reichenhall, bei den Kindern der 4. Klasse der Grundschule Bayerisch Gmain für die Sammlung, die im Frühjahr durchgeführt wurde. Der Höhepunkt dieses Ausfluges war natürlich die Biberburg. weiter

Bad Reichenhall - Nonn

Mineralwasser-Abfüllanlage und geplanten Veränderungen bei der Fischzucht

 (06.08.2013) Werner Steinbacher gab ausführlich Auskunft über seine Pläne und die bisherigen Schritte zur  beabsichtigten Mineralwassergewinnung. Die „Waldquelle“ unmittelbar oberhalb der Fischzucht sei schon von den Ur-Karlsteinern in der Römerzeit genutzt worden, deren Siedlungen am Langacker nachgewiesen sind. Sie werde aus tiefen und sehr alten Grundwässern gespeist und verfügte über eine gut dokumentierte und außergewöhnlich günstige Mineralzusammen-setzungen und nachgewiesene Keimfreiheit. weiter

Moantstreff Ortsgruppe Berchtesgaden

Knapp 3 Hektar Bergwaldrodung am Jenner im Zuge des aktuellen Ausbaus. Ungebremst kann das Wasser am Jenner jetzt ins Tal rauschen. „Hier beginnt das Hochwasser von Passau“, so Prof. Dr. Hubert Weiger, der Landesvorsitzende des Bund Naturschutz in Bayern.

Klimaschutz und Hochwasserschutz

Mehr Personal für das Haus der Berge gefordert

(14.06.2013) Eine umfangreiche Tagesordnung hatte die Ortsgruppe Berchtesgaden des BUND Naturschutz diesmal abzuarbeiten. Angefangen beim Rückblick der 100-Jahrfeier im Haus der Berge über die Hochwasserkatastrophe und ihre Ursachen, Baumfällungen am Rande der Altdeponie bei der Siedlung am Böcklweiher, den ungenehmigten Auffüllungen am Guggenbichl im Landschaftsschutzgebiet, dem Stand der Bauarbeiten am Jenner und den Autorennen am Roßfeld. weiter

Geologie

Was Gesteine und Gerölle verraten

Pseudotachylit

Wie die Sache mit den Geröllen in der Ache ins Rollen kam:

(14.06.2013)  Als Dipl.-Ing. März Ende 2010 Univ. Prof. Dr. Paul Ney besuchte, war wie immer wenn sich die beiden trafen, Berchtesgaden mit seinen Mineralen und Gesteinen das große Thema. Dabei kam auch ein Gestein, das Prof. Ney vor 10 Jahren unterhalb des Salzbergwerkes an der Gollenbachbrücke wegen seines völlig ortsfremden, „exotischen“ Charakters aufgesammelt hatte, zum Gespräch.

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Autoren: Volker Diersche, Josef März, Ferdinand Hosner

Agrarbündnis Berchtesgaden - Traunstein

Resolution des Agrarbündnis anlässlich der Agrarministerkonferenz in Berchtesgaden

(02.05.2013) Die Debatte um die Reform der EU-Agrarpolitik ist in vollem Gange. EU-Parlament und Kommission sind dabei, wichtige Entscheidungen zu treffen, die Auswirkungen nicht nur auf die regionale und landesweite Landwirtschaft haben, sondern auch die Situation der Bauern weltweit direkt beeinflussen.

 Ausgangslage

Die aktuelle europäische Agrarpolitik spiegelt die zukünftigen Erfordernisse einer klimaschonenden, vielfältigen und naturverträglichen Landwirtschaft nicht wider. Angesichts der zunehmenden Umweltprobleme gilt es die europäische Agrarpolitik neu zu justieren. Wir brauchen für ein zukunftsfähiges Europa sauberes Wasser, unbelastete Böden, vielfältige Kulturlandschaften, Verbot der Agro- Gen-Technik, artgerechte Tierhaltung, Biodiversität, nachhaltige dezentrale Energieerzeugung und eine ökologischere Landwirtschaft.

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agrarbuendnis.com

100 Jahre BUND Naturschutz

Der neu gewählte Kreisvorstand

Industrialisierung der Landschaft schreitet voran

(18.04.2013) Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung, die aus Anlass des hundertjährigen Bestehens des Verbandes im Ort der Gründung - Berchtesgaden - stattfand, wurde der immer schneller werdende Verbrauch und unsensible Umgang mit Natur und Landschaft kritisiert. Besonders im Visier waren dabei der Ausbau am Jenner, die Verdopplung der Dolomitabbaufläche in Oberjettenberg, der Bau neuer Wasserkraftanlagen, die Mülldrehscheibe in Marzoll-Türk und die Planungen des überzogenen A8-Ausbaus auf der Nordumfahrung in Piding sowie der Kircholztunnel.

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Auffüllung am Maximiliansreitweg geht weiter

Straßenkehrricht landet im Landschaftsschutzgebiet

An Dreistigkeit kaum mehr zu überbieten

(18.04.2013) Nachdem das Landratsamt im Juni 2012 die Verfüllung sowohl im Landschaftsschutzgebiet als auch in der daüber liegenden Kiesgrube eingestellt  und bestimmte Auflagen erteilt hatte, stellte der Betreiber einen Antrag an den Bauausschuss der Gemeinde, um dort weiter auffüllen zu können.

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Agrarpolitik

Für eine bäuerliche nachhaltige Landwirtschaft

(09.04.2013) Zur Agrarministerkonferenz  vom 10. - 12. April am Obersalzberg demonstrieren unsere Bauern für eine Landwirtschaft die im Interesse der Gesellschaft und nicht der Profitmaximierung ausgelegt ist.

Dazu findet am Mittwoch im Gasthaus Bräustüberlin Berchtesgaden eine spannende Podiumsdiskussion statt. Leider hat der Bauernverband seine Teilnahme abgesagt.

Detailsund weitere Aktionen

NEIN beim Bürgerentscheid

Den Golling erhalten - Lärmschutz für die Bürger

(03.04.2013) Bad Reichenhall - Oberbürgermeister setzt bei Sonderbürgerversammlung auf einseitige Information durch das Straßenbauamt.

Richtig müsste es heißen: Lärmschutzverhinderungsamt

Seit Jahrzehnten mit der Planung befasst, seit Jahren in der Bearbeitung der Einwendungen im Planfeststellungsverfahren festgefahren, soll nun die zuständige Straßenbaubehörde Traunstein den Bürgern erklären, warum sie für den Bau des Kirchholztunnels stimmen sollen. Das ist das Demokratieverständnis der CSU.

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Neues Jagdjahr - neues Gesetz

Bleifrei ballern

(02.04.2013) BERLIN taz | In mehreren Bundesländern ist die Jagd mit bleihaltiger Munition in den Staatsforsten ab sofort verboten. Konservative Jäger wehren sich.von Theresa Zimmermann

Als am 1. April das neue Jagdjahr begann, endete in vielen deutschen Wäldern eine umstrittene Tradition: Nach jahrelangem Ringen haben sich einige Bundesländer, darunter Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen, dazu entschieden, Blei in der Munition bei der Jagd in Staatsforsten per Erlass zu verbieten. Andere Bundesländer wie Mecklenburg-Vorpommern wollen bald nachziehen.

weiter taz

Der Kirchholztunnel

Eine ewige Geschichte?

(26.02.2013) Bisher wurde mehr als 30 Jahre geplant und fortgeschrieben, aber das Phantom Kirchholztunnel bewegt sich nicht von der Stelle. Es ist anhand der amtlichen Planunterlagen nachweislich ökonomischer Unsinn, und trotzdem wird weiter daran gearbeitet. Es bringt den Anwohnern an der Umgehungsstraße keine Erleichterung, keine Lärmentlastung, keine Verbesserung Ihres Umfeldes, aber die Menschen dort wollen das nicht glauben. weiter

Erstes Treffen 2013

Unterhalb des Pulverturms soll ein weiterer Einkaufsmarkt entstehen

Ortsgruppe Bund Naturschutz Bad Reichenhall

 

(07.02.13) Zwanzig Mitglieder konnte die Vorsitzende der Ortsgruppe Bund Naturschutz, Ute Billmeier,  beim ersten Treffen im diesem Jahr mit dem Hauptthema Kirchholztunnel am 31.01.2013 begrüßen.

 Einige der Anwesenden gaben zunächst ihrer Verwunderung Ausdruck zu dem im Reichenhaller Tagblatt am 26./27. Jan. 2013 erschienenen Artikel  „Bodendenkmäler auf Industriegebiet“, in welchem zu lesen war:  „Der Landesbund für Vogelschutz und der Bund Naturschutz in Bayern hingegen begrüßten das Einkaufszentrum auf dem Alten Gaswerksgelände als Folgenutzung ehemaliger Industrieflächen“.

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Bürgerbeteiligung und Präklusion

EU Beschwerde:

Gemeinde Altrip bricht Lanze für effektivere Bürgerbeteiligung bei Großverfahren

Die Kanzlei Baumann Rechtsanwälte hat für die Gemeinde Altrip/Rheinland-Pfalz

(12.11.2012) bei der Kommission der Europäischen Union eine Beschwerde gegen die Bundesrepublik Deutschland wegen Verletzung von Europarecht durch so genanntePräklusionsvorschriften im Fachplanungsrecht eingereicht. Die Beschwerde richtet sich damit gegen eine zentrale rechtliche Verfahrensstruktur des Umweltrechts.

Grünland auf dem Rückzug

Bürgerprotest

Wer braucht das Hotel auf der grünen Wiese?

(24.10.2012) In Bayerisch Gmain verschwinden Grünflächen, Bäume und Hecken täglich auf nimmer wiedersehen – in der Diskussion am 18.10.2012 stellten sich Kreisgruppe BGL und Ortsgruppe Bund Naturschutz voll hinter das Bürgerbegehren am 18.11.2012 gegen den beabsichtigten Hotelneubau auf der grünen Wiese.

 Nachdem der neue Edeka Markt eine Wiese mit ca. 1 ha Fläche verschlungen hat, soll jetzt – wenn es nach dem Willen der Mehrheit der Gemeinderäte geht – eine weitere Wiese mit ca. 3 ha einem Hotelneubau geopfert werden. 

Hecken verschwinden quasi über Nacht

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Über Totholz und Bonsaikiefern zu Götz von Bülo

Totholz ist Lebensholz, Dr. Wolfgang Scherzinger erklärt den faszinierten Teilnehmern die Entstehung

Der Alpgarten, ein Naturjuwel

(04.10.2012) Die Exkursion des Bund Naturschutz unter Leitung des Forstexperten Dr. Gerhard Schreyer führte kürzlich 18 Naturfreunde bei herrlichem Wanderwetter in einen wildromantischen Talkessel des Lattengebirges. Unter seiner sachkundigen Führung, die hervorragend ergänzt wurde durch den Zoologen Dr. Wolfgang Scherzinger erfuhren die Teilnehmer viel Wissenswertes über die Geschichte des Waldes, warum auf einigen Flächen vor allem Kiefern zu sehen ist, sich ein Naturwald mit alten Eiben Tannen und Buchen entwickeln konnte und weshalb Totholz eigentlich Lebensholz genannt werden müsste. Das Waldgebiet, heute im Eigentum der Bayerischen Staatsforsten, gehörte ehemals dem Augustiner Chorherrenstift St. Zeno. weiter

Für einen Lindenbaum

Die mutigen Mädchen

(24.09.2012) Auch bei den Kindern in Bayerisch Gmain hat es sich herum gesprochen, dass die völlig gesunde Linde auf der Oberen Bahnhofsstraße der Kettensäge zum Opfer fallen soll. Fünf mutige Mädchen – Josephine, Hanna, Maria, Sophie und Emily – haben sich am letzten Sonntag zusammen getan und vor der Linde mit Plakaten demonstriert. Sie sind der Meinung, dass dieser Baum noch viele Jahre leben soll.

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Wie wir Bürger mit der Energiewende verschaukelt werden

Umweltminister Altmaier widerspricht sich selbst in nur wenigen Tagen

(15.07.2012) In Spiegel-online ist am 15.07.2012 unter dem Titel ‚Altmaier zweifelt an Prognosen der Regierung’ nachzulesen, 'Die Bundesregierung hatte im Zuge der Energiewende das Ziel ausgegeben, erneuerbare Energien sollten bis 2020 etwa 35 Prozent des Stromverbrauchs abdecken. Um dies zu erreichen, soll auch der Stromverbrauch um zehn Prozent sinken. Dieses Ziel stellt Altmaier nun in Frage.'  .....

In der SZ vom 04.07.2012 wird unter der Überschrift  „Altmaier warnt vor Alleingängen“ u.a. berichtet:

... 'Altmaier meinte dazu, jedes Bundesland könne eigene Wege gehen, wichtig sei aber vor allem die Koordination der Energiewende. So sei es wichtig, dass am Ende nicht zu viel Strom auf dem Markt sei.'

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Auffüllung im Landschaftsschutzgebiet nimmt kein Ende

Kreisgruppe erstattet deshalb Anzeige beim Landratsamt

(11.07.2012) Bischofswiesen. Nachdem die Gemeinde Bischofswiesen auf Anregung durch das Landratsamt extra eine neue Innenbereichssatzung an der Kastensteinerwand für die Ausweisung eines gewünschten Bauplatzes durchgesetzt hatte - für den Abriss der baufälligen Baracken am Maximiliansreitweg - setzte der Eigentümer verstärkt die Auffüllungen im LSG fort. Auch die Firma des 2. Bürgermeisters Bernhard Heitauer lieferte auf der ungenehmigten Deponie an. (Anmerkung: 2. Bürgermeister Bernhard Heitauer legt Wert auf die Feststellung, dass seine Firma im Auftrag der Firma Swietelsky die ungenehmigte Deponie beliefert hat und er davon keine Kenntnis hatte.)

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Biotop in Bayerisch Gmain

Besonders geschützt: Gelbe Sumpfschwertlilie

Gelbe Sumpfschwertlilie ist besonders geschützte Pflanze

(30.06.2012) Erst kürzlich wieder wurde in Bayerisch Gmain im Schilf-Biotop am Großgmainer Gangsteig der Randstreifen mit der nach Bundesartenschutzgesetz (BArtSchV) besonders geschützten gelben Sumpfschwertlilie (Iris pseudacorus), auch als Wasserschwertlilie bezeichnet, kurz vor der Blüte niedergemäht und liegengelassen.

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Felsbilder im Watzmanngebiet

Spannende Suche nach den Felsbildern

Interessierte Naturfreunde auf den Spuren unserer Vorfahren

(30.06.2012) Der Bund Naturschutz in Bayern e.V. (BN) hatte im Rahmen der Bayern Tour Natur zu einer besonderen Wanderung nach Kühroint eingeladen. Die meisten waren an den Findlingen mit den Felsritzzeichen schon des Öfteren vorbeigegangen ohne sie gehen zu haben. Am Ende der Exkursion hatten alle ein Gespür dafür, wo man diese Zeichen finden kann und dass sie unbedingt erhaltenswert sind.

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Sonnleitner geht – der Bauernverband bleibt

Gedenkfeier für die Bauernopfer am Mittwoch, 27. Juni 2012  um 19.30 Uhr am Odeonsplatz in München.

(26.6.2012) abl Eines muss man ihm lassen: Er war konsequent. Das Motto „Wachsen oder Weichen“ und die Weltmarktorientierung der bayrischen Landwirtschaft um jeden Preis stand von Anfang an auf seinen Fahnen, ohne Rücksicht auf die betroffenen Bauern und die gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Folgen. Sonnleitner glaubt vermutlich heute noch, Bayerns Bauern müssten zur Ernährung der Weltbevölkerung beitragen.

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Bürgerentscheid: Keine 3. Startbahn

Ein toller Erfolg für München und auch Freising gewinnt:

(18.06.2012) Herzliche Gratulation aus dem Berchtesgadener Land

Wassergetränkte Legebatterie-Hühnchen

 

Frankreichs größter EU-Subventionsempfänger meldet Insolvenz an

(10.06.2012) In Deutschland geriet der Industriebetrieb wegen wassergetränkter Legebatterie-Hühnchen 2011 in die Schlagzeilen - sozusagen als Lebensmittelfabrikant aus dem Land der Gourmets, der so gar nicht dem Feinschmecker-Klischee entsprach. In Frankreich selbst ätzten Spötter, die Hähnchen wögen nach dem Grillen nur noch die Hälfte.

 http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/eu-subventionen-mit-staatshilfen-in-die-insolvenz-gerasselt-1.137790

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1438192/Millionen-fuer-aufgepumpte-Haehnchen%253F#/beitrag/video/1438192/Millionen-fuer-aufgepumpte-Haehnchen%3F

Genehmigung für msp widerspricht grundsätzlichen Leitlinien der Landesentwicklung

BN- Ortsgruppe unterstützt Verein „Lebenswertes Bad Reichenhall“

(31.05.2012) Die Ortsgruppe des Bund Naturschutz Bad Reichenhall beschäftigt sich bei ihren monatlichen Treffen mit Brennpunkten, welche in den der Ortsgruppe angehörenden Gemeinden auftreten und behandelt diese Thematiken schwerpunktmäßig.

 Bei der letzten Versammlung in Marzoll ging es hauptsächlich um die Ansiedlung der Firma msp in Marzoll/ Türk. Dank der Anwesenheit zahlreicher Mitglieder des örtlichen Vereins „Lebenswertes Bad Reichenhall“, erfuhren die Anwesenden der Ortsgruppe den aktuellen Stand zur Petition und die weitere Vorgehensweise zur Verhinderung dieser überregionalen Müllverwertungs-Ansiedlung

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BN gegen Flächenfraß in der freien Landschaft

Petition

(29.5.2012) Schönau a. K.: Geplanter Bau eines privilegierten Austragshauses für Nebenerwerbslandwirtschaft abseits des bestehenden Anwesens in 83471 Schönau Ortsteil Königssee (Holzlehen) schafft neuen Siedlungsansatz im Außenbereich und deshalb ist die Genehmigung zu versagen

Sollte dies nicht mehr möglich sein, ist das Landratsamt darüber aufzuklären, dass diese Art der Baugenehmigungspraxis nicht mit den Initiativen zum Flächensparen und den Restriktionen zur Ausweisung neuer Bauflächen im Außenbereich vereinbar ist.

Petition

Wildbestand regulieren

Dr. Ekke Feist zeigt, wie ein naturnaher Mischwald entsteht

 (22.05.2012) Im Rahmen der Bayern Tour Natur hatte der Bund Naturschutz zu einer Führung eingeladen. Über die besondere Schutzfunktion eines gesunden Bergmischwaldes sprach Dr. Ekke Feist rund 20 Teilnehmern aus dem Landkreis, denn ein Wald ist mehr als die Summe seiner Bäume. Auf seinem Grundstück, dem „Auergütl“ in der Oberau, wurde der Einfluss von Wildschutzzäunen auf Erst- und Wiederaufforstungen allen Teilnehmern anschaulich präsentiert.

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Betroffen vom Verschwinden der Bäume

Christin Bogner, Annemarie Schreyer, Paul Grafwallner, Andreas Rußwurm, Dr. Hermann Amann, Peter Wörnle

Jahresmitgliederversammlung der Ortsgruppe Berchtesgaden 

(11.05.2012) Bei der Mitgliederversammlung wurde ein neuer Ortsvorstand gewählt. Der langjährige Pressesprecher Dr. Hans Gugg trat aus gesundheitlichen Gründen nicht wieder an. neu als Beisitzerin gewählt wurden Annemarie Schreyer, Christin Bogner und Eva Planitscher. Bestätigt in ihren Ämtern wurden Pauul Grafwallner als Vorsitzender, Peter Wörnle als Stellvertreter, Andreas Rußwurm als Kassier und Dr. Hermann Amann als Schriftführer.

zum Beitrag

Buchenallee bleibt erhalten

Nachpflanzungen am König-Max-Weg in der Ramsau

(09.05.2012) Die erste Initiative zum Erhalt der Buchenallee ging von dem inzwischen verstorbenen Altbürgermeister Hans Flunk aus, der sich 2006 an die Ortsgruppe des Bund Naturschutz mit der Bitte um Unterstützung zum Erhalt der Allee gewandt hatte.

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Gefährliche Pestizide

Insektengift greift Hirne Ungeborener an

(01.05.2012) US-Forscher haben herausgefunden, dass Pestizide noch viel schädlicher sind als angenommen. Eine Studie zeigt, wie ein Insektengift die Hirnentwicklung Ungeborener beeinträchtigt.

WASHINGTON dapd | Ein auch in Deutschland gängiges Schädlingsbekämpfungsmittel verursacht bleibende Schäden am Gehirn von Kindern im Mutterleib. Selbst bisher als ungiftig geltende Mengen des Insektizids Chlorpyrifos

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Artenschutz

Seine Artgenossin wurde im März 2012 im Nationalpark Bayerischer Wald gezielt vergiftet

Mit Gift und Flinte gegen streng geschützte Tiere

 (26.04.2012) Mitte März berichtete u. a. die Süddeutsche Zeitung vom Gifttod einer Luchsin im Nationalpark Bayerischen Wald. Aktuell berichtet der Bayerische Rundfunk..

http://www.br.de/themen/aktuell/inhalt/luchs-tessa-vergiftet100.html

 Nun informiert der WWF über den Gifttod eines Seeadler Paares bei einer Giftanschlagsserie in Norddeutschland, bei der allein im April ein Rotmilan und 48 Kolkraben

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Bayerisch Gmain: Landschaft neu gestalten

Unwiederbringlich zerstört
Schafft neue Landschaftsbilder für Bayerisch Gmain

Und den Ortskern vergammeln lassen

(25.04.2012) Bayerisch Gmain. Darauf haben die Bürger schon immer gewartet: Der Ortskern rottet vor sich hin, in der Peripherie und auf der schönen Wiesenfläche wird mit riesigen Baumaschinen ein neuer Einkaufsmarkt. Wird Lebensqualität jetzt neu definiert: Für jeden Bürger einen Supermarkt oder Shoppingcenter oder factory outlet? Wie lange kann das funktionieren?

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BN unterstützt Petition gegen Mülldrehscheibe

Und über der Straße die Müllfabrik - wenn es nach dem Willen einiger Interessierter geht

BI wendet sich an Bayerischen Landtag

(17.4.2012) Die Marzoller können jede Unterstützung gebrauchen, denn durch die Zusagen von OB Lackner an die Geschäftsführer des Müllbetriebs ist es sehr schwierig geworden, die Mülldrehscheibe zu verhindern.

zur Petition und Unterschriftslisten

Kostenlose „Bild“-Zeitung für alle

Werbung für 41 Millionen Haushalte

(13.04.2012) Zum 60. Geburtstag der „Bild“ will der Axel Springer-Verlag am 23. Juni alle deutschen Haushalte beliefern. Mit der Initiative „Alle gegen BILD“, kann man sich dagegen wehren

Erfahren sie hier wie das geht, um am 23.Juni keine BILD samt Werbung im Briefkasten zu finden:

Campact

 Am 18.4.2012 haben bereits über 132.000 Bürger der Zustellung widersprochen.

 

Steigende Leukämierate in AKW-Nähe

Bei Revision ist Urlaub angesagt

(10.4.2012) Beim Wechseln von Brennelementen wird starke radioaktive Strahlung frei, so die Ärzteorganisation IPPNW. Erklärt das die hohen Leukämieraten rund um AKW?

 Während EON alles als Panikmache und ideologisch motiviert abtut, verweist IPPNW auf das bayerische AKW Gundremmingen. Dort sei die Konzentration an radioaktiven Edelgasen nach Zahlen des bayerischen Landesamts für Umwelt während der letztjährigen Revision 500-mal so groß gewesen wie vor der Abschaltung.

 Vierteljahreszahlen statt Halbstundenwerte

 „Wir gehen davon aus, dass das in Grohnde ähnlich zu werten ist“, sagt Claußen von IPPNW. Auch wenn es noch keine Beweise gebe: Ihre Organisation habe vom niedersächsischen Umweltministerium die Halbstundenwerte für die Revision 2011 Jahr angefordert, jedoch lediglich Vierteljahreszahlen bekommen.

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Mitgliederversammlung der OG Bad Reichenhall

Ute Billmeier neue Vorsitzende der BUND Naturschutz Ortsgruppe Bad Reichenhall

(30.3.2012) Bei der gestrigen Mitgliederversammlung wurde ein neuer Ortsvorstand gewählt. Michael Nürbauer, der bisherige Ortsvorsitzende, freute sich, dass mit Ute Billmeier eine engagierte Frau als Ortsvorsitzende durch ein klares Votum der Versammlung zu seiner Nachfolgerin gewählt wurde. Wegen seiner zahlreichen beruflichen und kommunalen Verpflichtungen hatte er nicht wieder kandidiert.

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Bundspecht 2012

Unsere Mitgliederzeitung 2012

(31.3.2012) Aus dem Inhalt: ‚Auf der Alm da gäb´s koa Sünd´?, Bauernlist gegen Amtsschimmel, Pumpspeicherwerke, Japan Stauden Knöterich, Güterterminal Teisendorf, Der Wald lebt, Kindergruppe „Naturgeister“, ‚Lebenswertes Bad Reichenhall’, Der Kirchholztunnel, BBV gegen Flächenfraß, Einladung Mitgliederversammlung, Beitrittserklärung Veranstaltungen und Termine.

Zum Bundspecht

Ramsau - Hintersee: Lauschen dem Rauschen der Turbinen

Wasserkraft bis zum letzten Bächlein

Reaktionen auf den SZ-Artikel vom 15.03.2012

SZ-Artikel

Von: Dr. Josef Paukner [mailto:]

Gesendet: Donnerstag, 15. März 2012 16:08

An: Korbinian Schmidhammer; Info E-Mails Ramsau.de; berchtesgadener-land@bund-naturschutz.de

Betreff: Absage an Ramsau

Sehr geehrte Damen und Herren,

bislang hatten wir geplant, im Sommer einen runden Hochzeitstag bei einem Urlaub mit der Familie in einem schönen Hotel bei Ramsau zu feiern. Wir wollten wandern und Natur genießen. Wir waren bislang immer wieder gerne in der Gemeinde Ramsau zu Gast. Die Meldungen über den Bau eines Kraftwerks im Zauberwald veranlassen uns nun, ein anderes Ziel zu suchen

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 Zur Stellungnahme 01.2012

Hotel auf grüner Wiese unerwünscht

Bayerisch Gmainer wehren sich

(05.03.2012) Während mehrere Gebäude im  Ortszentrum von Bayerisch Gmain seit Jahren ungenutzt  und dem weiteren Verfall preisgegegen sind, soll nach dem EDEKA-Markt nun eine weitere Bausünde auf der grünen Wiese folgen. Mit klaren Aussagen und Kreativität kritiseren die Bürger das geplante Hotelprojekt, das nur von einer knappen Mehrheit im Gemeinderat unterstützt wird.

Geplantes Hotel auf der grünen Wiese
nicht nur für Skifahrer
ein Alptraum

Umwelt - und Naturschutz

Ute Billmeier, Bruno Rettelbach, Rita Poser, OB-Kandidat Manfred Hofmeister, Monika Wölfel, Dr. Ernst Billmeier

OB-Kandidat Manfred Hofmeister zu Gast beim Bund Naturschutz

(19.2.2012) Wichtige Themen aus dem Bereich des Umwelt – und Naturschutzes in Bad Reichenhall mit überregionaler Bedeutung diskutierte der OB Kandidat von GRÜNEN und Unabhängigen Bürgern, Manfred Hofmeister im Vorstand der Kreisgruppe des Bund Naturschutz. Der Einladung waren auch weitere interessierte BN-Mitglieder gefolgt, die sich vor allem bei den Themen Kirchholztunnel und Pumpspeicherwerke kenntnisreich zeigten.

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Mogelpackung des Bauernverbands

Die Erweiterung des Radwegenetzes zur Bindalm wir unterstützt
Maximiliansreitweg: LRA BGL erkennt keine Nutzungsaufgabe der baufälligen Baracken

Petition Flächenfraß

Kleinstwasserkraftwerk am Hintersee bleibt in der Kritik
Erweiterung Radwegenetz im Nationalpark findet nicht nur Zustimmung

(19.1.2012) Beim Monatstreff der Ortsgruppe Berchtesgaden des Bund Naturschutz wurden letzte Details der Veranstaltungen für 2012 abgestimmt und wie immer aktuelle Themen diskutiert. Dabei standen neben den bereits genannten Punkten auch die merkwürdigen Auslegungen des Baurechts pro Flächenfraß im Fokus.

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Flächenverbrauch ohne Ende

Hier wird das Hotelmonster von Bayerisch-Gmain geplant

Bund Naturschutz unterstützt Bayerisch-Gmainer

(16.01.2012) Das Hotelprojekt in Bayerisch-Gmain und die mehrheitliche Ablehnung des Ratsbegehrens durch den Gemeinderat zeigt einmal mehr wie die meisten Kommunalpolitiker gestrickt sind: Sie sehen den Bürger als ihren Wähler, für den sie dann entscheiden. Das ist eine Verhöhnung der Demokratie, die ausdrücklich die Möglichkeit geschaffen hat, den Bürger an wichtigen Entscheidungen zu beteiligen.

Deshalb befürwortet der BN auch ganz ausdrücklich das neue Bürgerbegehren gegen das Hotelmonster von Bayerisch-Gmain und die Arroganz der Mehrheit des Gemeinderats.

Das bayerische Fernsehen berichtete am Mittwoch, 18.01.2011 ab 17.30 Uhr.

Bürgermeinungen zum Projekt

aktualisiert 23.1.2012

Schwerpunkthemen für Naturschützer

BN-Vertreter (v. l.) Paul Grafwallner, Rita Poser, Ulrich Scheuerl, Monika Wölfel mit Adelheid Rupp (Bildmitte)

OB-Kandidatin mit BN im Gespräch

 (23.12.2011) Bad Reichenhall: Dem Gesprächsangebot von Adelheid Rupp an den BN-Kreisvorstand waren zahlreiche Mitglieder gefolgt, um über wichtige Fragen aus Sicht des Natur- und Umweltschutzes zu diskutieren. Dazu gehörten neben A8-Ausbau und Kirchholztunnel vor allem die Ansiedlung von msp in Marzoll-Türk sowie die geplanten Pumpspeicherwerke.

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Flächenfraß weitet sich aus

Am Duftwald: Auch hier gibt es Pläne für ein neus Baugebiet

Gefahren für Tourismusstandort

 (12.12.2011) Baulandausweisungen in der Unterschönau und Bischofswiesen-Strub, Pumpspeicherwerke auf dem Lattengebirge, Uferverbauung im Wimbachgries, neue Gewerbegebietserweiterungen in Marktschellenberg, Hotelprojekte und Fußballgolf in Schönau, neue Infrastruktur für Olympia, weitere Straßenbauarbeiten im Böcklmoos, Kleinwasserkraftwerk, Parkplatz- und Wegebau am Hintersee und ein Erlebnisberg soll den Jenner ersetzen – was soll aus der Heimat werden? Auf ihrem monatlichen Treffen diskutierten die Naturschützer der Ortsgruppe Berchtesgaden des Bund Naturschutz in Bayern (BN) aktuelle Projekte im Talkessel.

Zweifel hatten die Naturschützer an der vom Wasserwirtschaftsamt geplanten

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Folgen sind nicht absehbar

Pumpspeicherwerk Poschberg Max Aicher
Beton statt Landschaft?

Pumpspeicherkraftwerke: eine spekulative Geschäftsidee zu Lasten der Reichenhaller Bergwelt

 (01.12.2011) Die Pumpspeicherkraftwerke werden derzeit den Reichenhallern von allen Seiten schön geredet. Sowohl Grüne (Atomausstieg) als auch CSU (Energiewende Bayern) raten uns dazu. Und der Unternehmer Max Aicher benötigt vor allem billigen Strom für seine Stahlproduktion (Arbeitsplätze).  Wer wollte da aufbegehren. Und trotzdem, meine Stimme haben sie nicht.

Ulrich Scheuerl, Schriftführer Ortsgruppe Bad Reichenhall

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Eine ethisch fragwürdige Methode

Der Anblick für Erholung suchende Spaziergänger

Krähenkadaver am Galgen zum Schutz der Plastik-Siloballen

 (03.12.2011) Selbst von dem makabren Bild an der Aschauerweiherstraße in Bischofswiesen schockiert, wendete sich Rita Poser schon vor Jahren an das Landratsamt, aber weder aus Tierschutz- noch aus Hygienegründen oder jagdrechtlichen Gründen gab es eine Möglichkeit, das Aufhängen der Tierkadaver zu untersagen.

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sz-beitrag

BN-Einkaufscheck

Maria Stanggassinger vom Naturkostladen in Berchtesgaden mit einer Kundin beim Ausfüllen des Einkaufscheck

Wir wollen wissen was wir essen

(26.11.2011)

Ökologisch und ethisch sinnvoll einkaufen

BN bietet Einkaufscheck „Wir wollen wissen, was wir essen“

Um nicht Großkonzernen den Lebensmittelmarkt zu überlassen, sondern regionale Lebensmittelanbieter zu unterstützen, bietet der Bund Natur-schutz Verbrauchern jetzt einen Selbsttest für den Lebensmitteleinkauf an. Das mehrseitige Infoblatt beinhaltet neben dem Test für das persönliche Einkaufsverhalten auch Tipps für eine ökologische sinnvolle Einkaufskultur.Wie berechtigt die Frage ist „Wo landet mein Geld?“ weiter

Pumpspeicherwerk ist keine Option

Fällarbeiten für Zufahrt wurden bereits begonnen

Kreisvorstand lehnt Aicher-Vorhaben im Lattengebirge ab

(24.10.2011) Der Energiereferent des Bund Naturschutz, Dr. Herbert Barthel, weilte auf Einladung der Ortsgruppe am Mittwoch 19.10.2011 in Bad Reichenhall. Auf der Abendveranstaltung informierte er über die BN Position zur Energiewende und speziell auch zu Pumpspeicherwerken. Auf seiner Sitzung am 20.10.11 unterstützte der Kreisvorstand mit großer Mehrheit diese Position. Die Vorschgläge zu einer Bahntrasse vom Dolomitabbau zum Bahnhof Kirchberg werden als Ablenkungsmanöver betrachtet. Außerdem sollten zuerst die Bürger von Schneizelreuth gehört werden, denn dort steht bereits ein Dolomitwerk.

Warum wir keinen Bau von Pumpspeicherwerken unterstützen können, erfahren Sie hier.

Pumpspeicherwerke

Das Ablenkungsmanöver: PKW-Autobahnmaut

BN ist überzeugt: Ausweitung der LKW-Maut auf alle Straßen würde auch in der Region für Entlastung sorgen.

(27.8.2011) In der Diskussion um eine PKW-Maut auf Autobahnen lehnt der Bund Naturschutz die von Ministerpräsident Horst Seehofer und der CSU-Spitze geforderte „Autobahnvignette“ als „unökologisches Abkassiermodell“ ab.

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Eine gute Entscheidung für die Alpen

NOlympia

BN begrüßt Entscheidung des IOC zu olympischen Winterspielen 2018

(11.07.2011) „Das ist für Bayern und vor allem für die Austragungsorte Garmisch und Schönau a. Königssee eine gute Entscheidung“, sagt Rita Poser, Vorsitzende der Kreisgruppe Berchtesgadener Land nach der Vergabe der Winterspiele 2018 an Pyeongchang. „Wir sind erleichtert, dass auf Grund dieser Entscheidung die zwangsläufigen inzwischen mit olympischen Spielen verbundenen maximalen Belastungen nicht auf den Alpenraum zukommen.“

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Lesen auch: 33 Millionen für ein Präsidentenamt

Cotta-Medaille

Dr. Georg Meister erhält Auszeichnung der TU Dresden

 (29.06.2011) Tharandt. In der sächsischen Kleinstadt feierte man kürzlich das 200 jährige Bestehen der ältesten deutschen Forstakademie. Aus diesem Anlass wurde Forstexperten Dr. Georg Meister, der lange Zeit im Berchtesgadener tätig war, mit der Cotta-Medaille ausgezeichnet. Die Laudatio hielt der frühere Vorsitzende des DAV, prof. Heinz Röhle.

zum Artikel des Berchtesgadener Anzeiger

Wo bleibt das Wasser?

Schlossteich: Kunst am Bauzaun

Wassernot am Marzoller Schlossteich

(16.6.2011) Marzoll: Solch einen Schlossteich wie ihn die Marzoller Schulkinder vor ca. 25 Jahren  gemalt hatten wird es, angesichts des Wasserstandes der letzten Monate, eine Weile lang kaum geben.  Denn der Marzoller Schlossteich ist vom Austrocknen bedroht.  Selbst die Enten suchen sich eine neue Bleibe und sind gelegentlich auf dem Golfplatz zu sehen.

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Kiesgrube Lepperding

Restlebensraum für Gelbbauchunke und Co.

Bund Naturschutz erstattet Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Traunstein

(24.06.2011) Laufen / Lepperding: Diplombiologin Ilse Englmaier kartierte 2009 / 2010 dort insgesamt fünf streng geschützte Arten, die Gelbbauchunke, den Laubfrosch, die Zauneidechse, Kleiner Laubfrosch und die Schlingnatter. 

Sie  sind z. T. massiv bedroht durch unzulässige Auffüllungen.

zum Artikel

BN lehnt Kirchholztunnel ab

Stellungnahme des BN zum Planfesstellungsverfahren Kirchholztunnel

(16.06.2011)

zum Text

Tschernobyl 25 Jahre danach – was wir wissen müssen

Einst Bürogebäude für Atomstrom-Produktion Foto: Pavlik

Tschernobyl – vom Inferno zum nuklearen Absurdistan

 (15.4.2011) Jährlich erinnert der Bund Naturschutz an die Katastrophe von Tschernobyl, ausgerechnet wenige Wochen vor dem 25. Jahrestag wurde durch die Ereignisse von Fukushima das damalige Trauma in das öffentliche Bewußtsein zurück geholt. Martin Pavlik ist Osteuropahistoriker und beschäftigt sich seit zehn Jahren intensiv mit den Atomanlagen Osteuropas und ihren sozialen und wirtschaftlichen Folgen. Die BN-Kreisgruppen von Traunstein und Berchtesgadener Land hatten ins Haus Chiemsee in Teisendorf zum Vortrag eingeladen.

Zum Artikel 

Neues von der Auffüllfront

Ohne Genehmigung: Auffüllung auf fremden Grund

Dümmer als erlaubt

(06.02.2011) Zufällig wurde am Samstag, 5.2.2011 eine Auffüllung in der Tratte an der Aschauerweiherstraße, die im Besitz des Staatsforstes ist, beobachtet und im Foto festgehalten. Das schien dem Auffüller nicht zu gefallen, weshalb er schnell daherkam und sich über die „Fotografiererei“ mokierte.

Eichen-Aschauweiherweiter

Wiesen als Deponie

Wiesen bei Steinhögl

Vorranggebiet für Landschaft und Erholung

Deponieplanungen bei Steinhögl nicht akzeptabel

Diebstahl kein Mittel der Wahl

(19.01.2011) Mit nur einer Stimme Mehrheit hatte der Gemeinderat von Anger im Vorbehaltsgebiet für Landschaft und Erholung der Errichtung einer Deponie mit zunächst weiteren 70.000 Kubikmetern für Aushubmaterial nahe Steinhögl zugestimmt. Bereits in 2010 war es zu einer Auffüllung zur angeblichen Verbesserung der landwirtschaftlichen Nutzung weiter

Deutschland über Olympia

Umfrageergebnisse diverser Medien

Das Märchen von der Olympia-Begeisterung der Deutschen

(27.12.2010) Auch deshalb unterstützt die Kreisgruppe die Garmischer Landwirte, denen mit Zwangsenteignung im öffentlichen Interesse gedroht wird.

Gentechnik

US-Botschaft pusht Gentech-Pflanzen

Den Vatikan im Visier

(27.12.2010) Laut den US-Depeschen auf Wikileaks, versuchen die USA selbst über den Vatikan die Akzeptanz für Gentechpflanzen zu verbessern. Helfen soll dabei der Hunger in der Dritten Welt. weiter

Vatikan: Lombardi zu Genpflanzen

(3.12.2010) Der Vatikan distanziert sich von der Befürwortung gentechnisch veränderter Nutzpflanzen, die Teilnehmer einer Tagung der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften im Mai 2009 ausgesprochen haben.

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(rv 01.12.2010 pr)

Prof. Armin Weiß verstorben

Nachruf von RA Wolfgang Baumann

(16.12.20101) Prof. Weiß war einer der renommiertesten deutschen Chemiker.weiter

Gentechnik - für wen ein Gewinn?

Warum sie Verbrauchern nichts nützt und Landwirten und Imkern schadet

 (17.11.2010-Freilassing, Rathaussaal) Ein breites Spektrum von Verbänden und Vereinen wie Zivilcourage, Bund Naturschutz, Solidargemeinschaft Berchtesgadener Land, Imkerverein Freilassing, Bund Deutscher Milchviehalter hatte sich an der Veranstaltung beteiligt. Mit allen Mitteln versuchen die großen Gentechnikkonzerne ihre Produkte am Markt zu etablieren. Dass dabei kaum Rücksicht auf die Interessen der Allgemeinheit genommen wird und versucht wird, „Widerspenstige“ mit allen Mitteln mundtot zu machen, darüber informierten Prof. Dr. Hubert Weiger und ein kurzer Videobeitrag mit dem kanadischen Farmer Percy Schmeiser. Eva Simon von Zivilcourage zeigte anhand praktischer Beispiele die Macht des Einzelnen, um die Gentech-Lobby aus unserer Ernährung fern zu halten. Der Imkerverein informierte über die Bedeutung der Bienen für unsere Ernährung und welche unvorhersehbareTücken die Agro-Gentechnik für die Imker bereit hält. weiter

Bischofswiesen Umgehungsbrücke

Etwas mehr Sensibilität im Naherholungswald wünschenswert

(11.11.2010) Die Erneuerung der Oberleitung bei der Berchtesgadener Landbahn wurde vom Staatsforstbetrieb genutzt, im Naherholungsgebiet Bischofswiesen / Uhlmühle an der Berchtesgadener Straße einen größeren Hieb durchzuführen. Auslöser waren Fällungen zur Verkehrssicherung, die dann aber deutlich erweitert und ausgedehnt wurden, weil dort aus wirtschaftlicher Sicht viele hiebreife Fichten standen.

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Güterterminal Teisendorf

Auskunft nach dem Umweltinformationsgesetz

(8.11.2010) Das Eisenbahnbundesamt informierte über das Auswahlverfahren für die Güterterminals in Traunstein und Teisendorf. Gewichtungsgrundlagen 

Vergleich der Standorte

Starke Hähnchen - Antibiotika sei's gedankt

Das Antibiotika-Hähnchen

(27.10.2010) Wie die Süddeutsche heute berichtet, wird das liebe Federvieh immer mehr mit Antibiotika vollgepumt, was der Verbraucher leider nicht schmecken kann.

zum Artikel der sz

zum beitrag br-fernsehen

Kehlstein-Teer landet in Passau

In diversen landwirtschaftlichen Anwesen landet der gefährliche Abfall

BN-Kreisgruppe Passau kritisiert Umgang mit dem gefährlichen Teer-Abfall

(22.10.2010) Seit ca. einem Jahr beobachtet die BN-Kreisgruppe Passau, wie auf landwirtschaftlichen Anwesen das teerhaltige Material aus ganz Bayern aber auch aus anderen Bundesländern gelagert und verarbeitet wird. Auch das Material vom Kehlstein wurde durch die Passauer Firma Thoma abgeholt, nachdem es monatelang unsachgemäß am Ofner Boden/ Roßfeld lagerte. Ziel ist es, die Kosten für den Altbesitzer möglichst gering zu halten. Welche langfristigen Schäden für die Umwelt und die Landwirte daraus entstehen können, ist ungewiss. Denn: die abfallentsorgende Firma kontrolliert sich praktisch selbst, dank der Entbürokratisierung.

Infos KG Passau

 

Obdachlose ins Landschaftsschutzgebiet

Tierheim im Landschaftsschutzgebiet Saalachaue; (Foto: OG Bad Reichenhall)

Wohncontainer im Wald sind menschenunwürdig

Bund Naturschutz  und Tierschutzverein lehnen die Obdachlosenunterkünfte  beim Tierheim ab.

(22.10.2010) Die Reichenhaller Ortsgruppe des Bundes Naturschutz steht den Plänen für eine Obdachlosenunterkunft beim Tierheim in der Grabenbachau ablehnend gegenüber. Von der Stadt aufgefordert zur Stellungnahme als „Träger öffentlicher Belange“ stellte der BN aber die umwelt- und artenschutzrechtlichen Belange bewusst hinter die menschlichen Gesichtspunkte zurück. In einer solchen Weise dürfe man mit Menschen nicht verfahren, auch und vielleicht gerade weil es eine Gruppe aus dem sozialen Randbereich ist. Dass eine Lösung des Problems für die Stadt schwierig ist, werde nicht bezweifelt. Aber die vorgeschlagene  Container-Variante im Wald wird vom Tierschutzverein und dem Bund Naturschutz gleichermaßen als für Menschen unzumutbar abgelehnt.

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A8-Ausbau

Bundesrechnungshof erwägt Prüfung der A8-Planungen

Bund Naturschutz (BN) informiert Bundesrechnungshof und Bundestagsausschüsse über Planungsdefizite

 (17.10.2010) Nachdem die Ausbauvariante 4+2 durch einen geschickten Trick vorzeitig aus dem A8-Planungsdialog ausgeschieden wurde, informierte der BN die Bundestagsmitglieder des Verkehrsausschusses, des Haushaltsausschusses und den Bundesrechnungshof (BRH) über die geplante Geld- und Flächenverschwendung beim A8-Ausbau mit 6 + 2 Fahrstreifen.

Wie der BRH in seinem Antwortschreiben mitteilte, wird er die A8-Planungen in seine Prüfungen einbeziehen.

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Spekulationen um Ackerböden

München Anti-Atom-Demo 2010

Und 50.000 kamen

(10.10.2010) Ein voller Erfolg war die Anti-Atom-Demo gestern in München. Auch unser Landkreis war mit zahlreichen Vertretern vor Ort. Alle schwärmten von der tollen Stimmung.

Bilder

Schönram:Tag der Regionen

Solidargemeinschaft für Regionen

Bund Naturschutz für Gentechtechnikfreiheit und Atomausstieg

(3.10.2010) Unter Federführung der Solidargemeinschaft Berchtesgadener Land fand in in Schönram auf dem Gelände der seit 1780 bestehenden Brauerei bei bestem Herbstwetter das Fest zum Tag der Regionen statt.

Die Kreisgruppe warb für Gentechnikfreiheit und für die Teilnahme an der Anti-Atom-Demonstration in München am Samsatg, 9. Oktober.

A8-Planungsdialog

Ausbau mit Augenmaß - im Interesse aller Bürger

Kritik an überzogenen Ausbauplänen

(30.9.2010) Während die meisten Bürger inzwischen verstanden haben, dass gespart werden muss und dies auch mittragen- siehe Stuttgart 21 - muss die Autobahndirektion auf Geheiß der Politik nach wie vor so planen, als verfügte sie über unendliche Geldmittel. Besonders übel dabei ist, dass vor allem die Interessen der Autofahrer Berücksichtigung finden, da ist nichts zu teuer, aber wenn es um die Interessen Betroffener geht - wie z.B. Existenz von Landwirten oder Lärmschutz - wird der spitze Stift angesetzt.

Deshalb fanden sich vor dem Planungsdialog am 28.9.2010 engagierte Bürger am Landratsamt in Bad Reichenhall ein.

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Alpenfeuer Anger 2010

Für den Erhalt der Blumenwiesen

Mahnfeuer in Anger gegen geplanten Flächenfraß beim Ausbau der A8

Zahlreiche Landkreisbürger, darunter Angers 1. Bürgermeister Silvester Enzinger und sowie Gemeinde- und Stadträteräte aus dem gesamten Landkreis waren der Einladung des Bund Naturschutz zum diesjährigen Alpenfeuer gefolgt. Sie zeigten sich solidarisch mit den betroffenen Anwohnern, deren Interessen die Autobahnplaner nicht wirklich interessieren.

zum Artikel

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Nolympia

Wirtschaftsplan Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH

(22.7.2010) Nachdem die die Gesellschaft mit 18 Thesen den Nolympia -Anhängern geantwortet hat, veröffentlichte sie auf Anfrage auch ihren höchst transparenten Wirtschaftplan. Da kann wirklich jeder noch etwas lernen!

zum Wirtschaftsplan der Olympia-Bewerbergesellschaft

Keine Gentechnik im Essen

Verbot von gentechnisch veränderten Kartoffeln gefordert

(27.04.2010) Vertreter der Bund Naturschutz Kreisgruppe Berchtesgadener Land demonstrierten anlässlich der Landesdelegiertenversammlung des Bundes Naturschutz am Wochenende in Fürth für gentechnikfreie Lebensmittel und Landwirtschaft.

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Kamel und Klimaschutz

Kamel - Sterben für den Klimaschutz (Foto: Thomas Grafwallner)

Australischer Politiker zu rülpsenden Klimaschiffen

Ausrottung von Kamelen soll Klima schützen

(15.01.2010) Wie die taz vom 14.01.2010 berichtet, sagte der Agrarsprecher der Opposition im australischen Parlament, dass die Ausrottung der Kamele in Australien ein guter Beitrag zum Klimaschutz wäre. Jedes Kamel rülpse im Jahr eine Tonne Treibhausgase in die Luft, so John Cobb.Wenn die gesamte Herde von schätzungsweise einer Million Tieren getötet werde, spare das mehr klimaschädliches Gas ein als wenn 300.000 Autos aus dem Verkehr gezogen würden.

Eine tolle Idee - was ließe sich denn sonst noch so für den Klimaschutz zugunsten des Straßenverkehrs ausrotten?

Netzwerk NOlympia 2018 gegründet

Netzwerk NOlympia 2018 gegründet

Landtags-Grüner organisiert  Treffen

(14.01.2010) Die Kritik an der Olympia-Bewerbung für die Winterspiele 2018 soll sich in einem Netzwerk wiederfinden, das aus ganz unterschiedlichen Akteuren zusammengesetzt ist.

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Discounter schaden Nahversorgung

Bundesverwaltungsgericht fällt Grundsatzurteil mit deutschlandweiter Wirkung 

(18.12.2009) Auch für Triftplatz in Schönau am Königssee?

Beispiel Aubing: Stadt darf Expansion von Discountern untersagen, um Stadtteilzentren zu schützen

 Wie die SZ vom 18. Dezember 2009 berichtet, hat das Bundesverwaltungsgericht (BVG)

Tipps zur Vogelfütterung

Zeit der Vogelfütterung ist angebrochen

Worauf man unbedingt achten sollte

Bayerischer Naturschutzpreis 2009 wird an Christine von Weizsäcker verliehen

(27.11.2009) Bund Naturschutz ehrt weltbekannte Biologin für ihren internationalen Einsatz für gentechnikfreies Saatgut und Rechte von Entwicklungs- und Schwellenländern

Im Rahmen einer Festveranstaltung im Bayerischen Landtag ehrte der Bund Naturschutz in Bayern Frau Christine von Weizsäcker, die sich weltweit erfolgreich für die Erhaltung der biologischen Vielfalt und gegen die gentechnische Manipulation von Pflanzen, Tieren und Lebensmitteln einsetzt. Der Bund Naturschutz verleiht den Bayerischen Naturschutzpreis seit über 30 Jahren an hoch verdiente Persönlichkeiten für ihr herausragendes Wirken im Naturschutz. Er ist die höchste Auszeichnung des Bundes Naturschutz, dem ältesten und größten Naturschutzverband des Freistaats und damit die bedeutendste Naturschutzauszeichnung Bayerns.

zur Pressemitteilung des Landesverbandes

BUND-Delegiertenversammlung

Prof. Dr. Franz Josef Radermacher bei seinem Vortrag zur Finanz- und Wirtschaftskrise
Aufmerksame Zuhörer: Rita Poser und Paul Grafwallner

Bundesdelegiertenversammlung in Bad Hersfeld

(20.11.2009) Rita Poser und Paul Grafwallner gehörten zu den Vertretern des Landesverband Bayern - Bund Naturschutz 

Der Impulsvortrag von Prof. Dr. Radermacher wird vom BUND als Audio-Datei angeboten.

Sie können sich den Vortrag direkt auf www.bund-intern.net anhören und herunterladen, allerdings ist die Datei 15MB groß.

Außerdem:

BUND-Petition zum Klimaschutz unterschreiben

 

Seminar Berchtesgadener Kulturlandschaft

Kreisgruppe unterstützt Milchbauern

BN-Kreisvorsitzende Rita Poser übergibt Albert Aschauer vom BDM die Beitrittserklärung

BN-Kreisgruppe BGL Fördermitglied im Bundesverband Deuscher Milchviehalter BDM

(11.11.2009) Da sich die finanzielle Situation für Milchviehhalter durch das unmögliche Agieren der Politik immer weiter zuspitzt und in unserer Region vor allem kleine Betriebe davon betroffen sind, hat der BN-Kreisvorstand beschlossen, zur Bekundung seiner Solidartät Fördermitglied im BDM zu werden.

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Energierefrent Ludwig Trautmann-Popp

Trauer um Ludwig Trautmann-Popp

(3.11.09) Der Bund Naturschutz in Bayern e.V. trauert um Dr. Ludwig Trautmann-Popp, den Energiereferenten des Landesverbandes und Vorsitzenden der Kreisgruppe Bamberg. Trautmann-Popp starb Anfang November völlig überraschend im Alter von 59 Jahren.

zur BN- Website

Deutscher Umweltpreis

Angelika Zahrnt bei ihrem Statement (Foto: P. Grafwallner)
Angelika Zahrnt, Hubert Weinzierl, Horst Köhler bei der Preisverleihung

Angelika Zahrnt von Bundespräsident Horst Köhler ausgezeichnet

(25.10.2009) In der Laudatio von Klaus Töpfer heißt es: Ihr ist es maßgeblich zu verdanken, dass das vielfach abstrakte Leitbild der nachhaltigen Entwicklung Einzug in die öffentliche Diskussion fand.

Augsburg. Bei der Verleihung des mit 500.000€ dotierten Umweltpreises deer Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) wurde in diesem Jahr auch die BUND-Ehrenvorsitzende Dr. Angelika Zahrnt für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Im Mittelpunkt stand dabei auch die Studie "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt" an deren Entstehen sie maßgeblich beteiligt war.

Kreisgruppe besucht Forstamt Berchtesgaden

Dr. Hubert Zier, Rita Poser, Dr. Daniel Müller (BaySF), Paul Grafwallner, Dr. Wolf Guglhör, Maria Fleischer-Lackner, Peter Wörnle, Dr. Ekkehardt Feist, Monika Wölfel

Gesprächsrunde im Forstamt

(27.10.09) Nicht immer einer Meinung, auch wenn es in einigen Punkten Konsens gab. In einer Gesprächsrunde diskutierten die Vertreter des Bund Naturschutz mit dem Leiter  des Forstamtes Berchtesgaden über Wildfütterung, Jagdprobleme, Wintergatterbestände, Verbissschwerpunkte, den Straßenbau im Bergwald einschließlich der geplanten schwerlasttauglichen Forststraßen am Kehlstein sowie Biotopen für Raufußhühner und Maßnahmen zum Aufbau des Waldbestandes in den Sturmwurfgebieten.

Schutz vor Schweinegrippe

Pandemie-Beauftragter der Regierung hat umstrittenen Beraterjob

(24.10.09) Der Spiegel informiert

Im Statut der Vereinigung steht, der Verband kläre Politiker und Gesundheitsbehörden über "die Vorteile und die Sicherheit von Influenza-Impfstoffen und antiviralen Medikamenten" auf. Man befördere "eine Politik für die antivirale Bevorratung" und biete dazu wissenschaftliche Argumente.

weitere Details spiegel-online

Kanzlerin und Minister sollen speziellen Impfstoff erhalten

(17.10.09)Der Spiegel informiert: Für den Vorsitzenden der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, Wolf-Dieter Ludwig, ist das ein Skandal, der den Menschen kaum zu vermitteln sei. "Wir sind unglücklich über diese Impfkampagne", so Ludwig weiter. Sie werfe zahlreiche Probleme auf, ihr Nutzen sei ungewiss: "Die Gesundheitsbehörden sind auf eine Kampagne der Pharmakonzerne hereingefallen, die mit einer vermeintlichen Bedrohung schlichtweg Geld verdienen wollten."

weitere Details spiegel-online

Das Seminar am 13. November 2009

Veranstaltung zur Studie / Programm

Prof. Dr. Wolfgang Sachs, Leiter der Studie "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globaliiserten Welt" am Wuppertalinstitut für Klima, Umwelt, Energie und einer der Vordenker zum Thema Nachhaltigkeit wird uns die globale Dimension des Themas anschaulich darlegen und später in der Podiumsdiskussion Rede und Antwort stehen.

Tag der Regionen in Schönram

Besuch der Heukönig am BN BGL-Infostand Schönram

BUND Naturschutz mit Infostand bei Solidargemeinschaft vertreten

(6.10.09) Mit einem Infostand  - Schwerpunkthemen Ausbau A8 einschließlich Unterschriftenaktion für Ausbau mit Augenmaß 4 + 2 und  Japan Knöterich - war die Kreisgruppe in Schönram bei der Solidargemeinschaft BGL präsent. Am benachbarten Stand informierte der Landesbund für Vogelschutz, Kreisgruppe Traunstein.

Energie und Ausbau der A8

Energie und Ausbau der A8

 (22.09.2009) Auf dem monatlichen Mitgliedertreffen der Kreisgruppe des Bund Naturschutz (BN) standen die Themen Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke und das weitere Engagement für 4+2 Fahrstreifen beim Ausbau der A8 im Vordergrund. Während das Verkehrsministerium den Naturschützern schon geantwortet hat, lässt die Antwort aus dem Kanzleramt auf sich warten.

zum Presseartikel Berchtesgadener Anzeiger

zur Pressemitteilung

Demo für Vernunft an der A8

Demo für Vernunft beim Ausbau der A8

4 + 2 sind genug!

(12.09.09) Siegsdorf: Der Einladung von SPD und GRÜNEN mit ihren Bundestagskandidaten Dr. Bärbel Kofler und Dr. Bernhard Zimmer zu einer Demo für einen maßvollen Ausbau der A8 waren der BUND Naturschutz, die ÖDP und zahlreiche Initiativen aus den betroffenen Landkreisen gefolgt. In einem bunten Zug vom Siegsdorfer Bahnhof zum Kaufhaus Mayer zeigten die Bürger ihre Meinung zu den Plänen der Autobahndirektion.

Bahnausbau Markt Schwaben-Freilassing

Bald kann er auch über Laufen-Mühldorf fahren: der neue "Railjet" der ÖBB. (Foto: M. Behringer)

Bahnausbau Markt Schwaben-Freilassing wird Realität

 Nach Art.11 Abs. 2 b Verkehrsprotokoll der „Alpenkonvention“ ist ABS 38 vorrangig vor A 8 umzusetzen

 (11.9.09) Endlich haben sie es auch in Berlin kapiert: Die Kofinanzierung der Schienen – Europa – Magistrale Paris-Budapest in Höhe von bis zu 50 % der Planungs- und bis 20 % der Baukosten durch die EU

1. Grünlandgipfel

Weide auf dem Untersberg (Foto: P. Grafwallner)

Grünlandgipfel des Bund Naturschutz

am 8. September 2009 von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr

in Kempten im Kempodium

(2.9.09) Beim Grünlandgipfel des BN in Kempten stellt der Bund Naturschutz seine Position und politischen Forderungen vor und diskutiert sie u.a. mit Vertretern des  BBV, der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und dem Bund deutscher Milchviehhalter.

Landwirte und interessierte Verbraucher sind herzlich eingeladen. Anmeldung erbeten an lfg@bund-naturschutz.de

Flyer Einladung

Kandidatencheck-Bundestagswahl

BUND-KandidatInnencheck: Wahlkreis Traunstein

der Bundesverband für Umwelt und Naturschutz Deutschland hat anläßlich der Bundestagswahl eine große Befragung durchgeführt. erfahren sie auf seiner Internetseite, was die Kandidaten aus dem Wahlkreis Traunstein geantwortet haben, z.B. A8 - Ausbau 4 oder 6 Fahrstreifen?

(26.8.2009)

Gefahren durch Nanopartikel

Spiegel informiert: chinesische Forscher warnen

 

(24.8.09) Nanopartikel in Farben können unter bestimmten Umständen schwere Lungenkrankheiten beim Menschen auslösen. Zu diesem Schluss kommen chinesische Forscher. Sie mahnen, mehr auf die Gefahren durch die winzigen Teilchen zu achten.

 

Faltertage

Roter Apollo auf Jennerwiese (Foto:P. Grafwallner)

Abenteuer Faltertage 2009

(17.8.09) Auch 2009  machen sich tausende Naturfreunde mit Stift und Zählbogen bundesweit auf die Suche nach Schmetterlingen. Bereits zum fünften Mal ruft der BUND mit dem Abenteuer Faltertage auf, heimische Schmetterlinge zu zählen und Aktionen rund um die "Gaukler der Lüfte" zu starten. Zählbogen

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Alpenfeuer mit Herz für Piding

Feuer in den ALpen
Mahnfeuer in Piding 2009 (Foto: P. Grafwallner)
Unser Logo: A8 - Ausbau mit Augenmaß

Signal an die Politik

(09.08.2009) Bei bestem Wetter konnte das Mahnfeuer für eine nachhaltige Entwicklung der Alpenregion weit in den Landkreis hinein leuchten. Viele waren gekommen, denen der Erhalt unserer Kulturlandschaft am herzen liegt und die damit ein Zeichen setzen wollen gegen den Bau einer überdimensionierten Autobahn.

"Ausbau mit Augenmaß" so der Slogan der BN-Kreisgruppe symbolisiert durch ein wachsames Auge, dass die Bürger auf die Darstellung von Politik und Autobahndirektion haben müssen. Denn nach Ansicht des BN, so Kreisvorsitzende Rita Poser findet hier ein Spiel mit gezinkten Karten statt. Wo gibt es vergleichbar geringe Verkehrsmengen auf einer Autobahn und ein sechstreifiger Ausbau bekommt Tunnel und Einhausungen für den Lärmschutz? Die Forderungen der Kommunalpolitik dazu sind reine Schaufensterforderungen, das sieht auch die BI "Autobahnfreier Högl" so.

Keiner kann sagen, woher Ersatz- und Ausgleichsflächen für die Landwirte kommen sollen.

Deshalb: Ausbau mit Augenmaß.

Fotos

Feuer in den Alpen

Feuer in den Alpen

(31.7.2009) Am 8. August ist der alpenweite Aktionstag zum Schutz der Alpen. Auch die Kreisgruppe beteiligt sich mit der IG Autobahnfreier Högl in Piding mit einem Feuer an der Aktion.

www.feuerindenalpen.com

Christa Kickner übernimmt Geschäftsstelle

Geschäftsstelle wieder besetzt

(18.06.2009) Kreisvorsitzende Rita Poser und Stellvertreter Dr. Wolf Guglhör freuen sich mit Christa Kickner, dass sie ab sofort die Geschäftsstelle führt.  Zu Schwerpunktthemen wird monatlich ein Abendtermin angeboten, der rechtzeitig über die Medien bekannt gegeben wird. Themenschwerpunkt im Juli wird sein – 'Was man über den japanischen Knöterich und seine Ausbreitung wissen sollte.'

EU-Subventionen: Bayerischer Sonderweg

Interconti: 2007 - Bayerische Landesbank lässt Hubschrauberlandeplatz bauen (Foto: P. Grafwallner)

Deutschland riskiert EU-Strafzahlungen wegen Bayern

(16.06.09) Inzwischen haben alle Bundesländer - nur Bayern nicht - die Subventionen aus Brüssel veröffentlicht. Klar wird, nicht die Landwirte kassieren viel Geld sondern industrielle Großkonzerne. Erfreulich, dass sich die CSU geführte Bayerische Staatsregierung so sehr um deren Datenschutz sorgt und verhindert, dass öffentlich wird, wieviel an Steuergeldern die Konzerne kassieren. 

Aber das hat System. Auch beim Interconti am Obersalzberg wurde der Öffentlichkeit verschwiegen, dass der Luxus bisher schon mit 15 Millionen Euro subventioniert wurde und MdL Roland Richter echauffierte sich am Tag vor der Wahl des EU-Parlaments, dass die Presse dies öffentlich gemacht hatte.

Ab morgen: Agrarsubventionen im Internet

Jetzt wird es öffentlich:

Wohin fließen jährlich rund 5,4 Milliarden Eur oder EU-Agrarsubventionen in Deutschland

(15.06.09) Für die Veröffentlichung der Daten auch in Deutschland setzt sich ein Bündnis von 36 Organisationen ein, denn die Agrarsubventionen sind nach wie vor der größte Posten im EU-Haushalt. Alle übrigen EU-Länder haben die Beträge schon veröffentlicht.

Ab Dienstag, 16.Juni 2009 wird übers Internet auf der Homepage des Landwirtschaftsministeriums zu erfahren sein, wieviel an EU-Direktzahlungen an die einzelen Betriebe gezahlt werden.

Abwrackprämie für Fahrräder

Eine tolle Idee aus Mannheim

Näheres unter:

www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/wir-wollen-fahrraeder/

Anbau von Genmais verboten

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner verbietet Anbau von Genmais

ABER: Agrogentechnik soll bleiben

(14.4.09) Weil 70% der Bevölkerung den Genmais ablehnen und die nächsten Wahlen (Juni - Europawahl, September - Bundestagswahl) anstehen, wurde diese Entscheidung getroffen, denn auch Bauernpräsident Sonnleitner wurde nicht müde zu betonen, wie wichtig die Agrogentechnik für die Zukunbft ist. Auffällig auch die Berichterstattung in den Nachrichtensendungen derFernsehprogramme: Obwohl nach Angaben von Ministerin Aigner nur 0,2 % der Anbauflächen betroffen sind, bekamen die Agrogentechnik - Landwirte 90% der Nachrichtenzeit, um die Vorteile der Agrogentechnik zu preisen.

zur taz

zur abstimmung ard tagesschau 84% halten die Entscheidung für richtig!!

(16.4.09) heute schon nicht mehr im netz!

200-jährige Eiche für Holzlagerplatz gefällt

Bischofswiesen - Aschauweiherstraße

(07.04.2009) Noch rechtzeitig vor dem Osterfest wurde eine weitere Eiche des im Landkreis einmaligen Ensembles gefällt.

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Mitgliederversammlung mit Neuwahlen

Der neue Vorstand

 

Mitgliederversammlung der Kreisgruppe

Neuer Vorstand gewählt

Nachdem Anfang Februar mehrere Vorstandsmitglieder zurückgetreten waren, wurde ein neuer Vorstand unter Leitung von Landesgeschäftsführer Peter Rottner gewählt. Rita Poser bleibt Kreisvorsitzende, Dr. Wolf Guglhör wurde zum neuen Stellvertreter gewählt. Besondere Schwerpunkte waren die erfolgreiche Arbeit der Kindergruppe, Klimaschutz statt Schneekanonen, Umzug in die neue Geschäftsstelle sowie Wildbestandsregulierung auf den sturmgeschädigten Waldflächen.

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Berchtesgadener Anzeiger

8. Verleihung Regionalsiegel "Berchtesgadener Land"

SOLIDARGEMEINSCHAFT Berchtesgadener Land

Einladung

am Sonntag, 29. März 2009, 14.00 Uhr

in Verbindung mit dem Josefimarkt in Bad Reichenhall

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Forstautobahn Untersberg

Österreich: Forstautobahn: Mayr-Melnhof gg Sonntagbauer:

(03.03.2009) Bezirksrichterin schlägt sich auf die Seite des Großgrundbesitzers Mayr-Melnhof und gibt der Unterlassungsklage uneingeschränkt statt.

Ein höchst bedenkliches, tendenziöses Urteil nach dem Muster: Nicht der Täter (= Errichter einer rechtswidrigen „Forstautobahn“), sondern das Opfer (= derjenige, der das öffentlich macht) trägt Schuld

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Über die Folgen des Pellet-Booms

Was passiert mit dem Waldboden?

(31.1.09) In einem SpiegelOnline-Interview informiert der Förster Peter Wohlleben über die fatalen Folgen und warum die Pellets-Heizung nicht CO2-neutral ist.

zum Interview

A8-Ausbaupläne - Vorentwurf

Bürgerinitiative wird gegründet

Piding: Vorstellung des Vorentwurfs der A8 - Ausbaupläne

(27.1.09) Die vorgestellten Vorentwürfe greifen so massiv in die Landschaft ein, dass jede Erwartung der Landwirte und Einwohner übertroffen  wird. Besonders schlimm trifft es die Gegend um den Högel. Wie genau die Trassen verlaufen sollen, zeigt die Internetpräsentation der Autobahndirektion Südbayern.

In Zusammenarbeit  mit den Aktiven der Landkreise Rosenheim und Traunstein plädiert der Bund Naturschutz für einen Ausbau, der sich an den Interessen der Bevölkerung und nicht den Interessen der Baulobby orientiert.

Wer in der Bürgerinitiative mitarbeiten möchte, bitte beim BN melden.

 

Tipps Vogelfütterung

Wichtige Tipps zur Vogelfütterung im Winter

(28.1.09) zum Artikel

 

 

Mitfahrzentrale BGL

Mitfahrzentrale

Wer Kosten sparen, vielleicht auch neue Leute kennenlernen möchte und gleichzeitig die Umwelt von Lärm und Schadstoffen entlasten, sollte sich das Angebot der Mitfahrzentrale einmal genauer anschauen.

Bayerisches Fernsehen am Jenner

Mit dem BR-Team am Jenner unterwegs

Umweltmagazin "Unkraut"

In der Sendung am 26.01.2008 um 19.00Uhr im Bayerischen Fernsehengibt es u.a. einen Beitrag zur Jenner-Talbeschneiung.

(19.01.2009)

Spontandemo - Verfahren eingestellt

(16.01.2009) Wie auf telefonische Nachfrage zu erfahren war, wurde das Verfahren sowohl von der Staatsanwaltschaft wie auch dem Landratsamt BGL eingestellt.

Aktion gentechnikfrei bei EDEKA

Infos zur BUND Aktion

 

 

OU Laufen Linienbestimmung

 Entscheidung im Linienfindungsverfahren

Linie 4 - orange- wurde bestimmt.

 

 

Arktis-Klima gekippt

taz (19.12.2008)

'Das Arktis-Eis wird immer dünner. Und es gibt deutliche Anzeichen dafür, dass das arktische System sich in einem selbstverstärkenden Erwärmungsprozess befindet, der in den nächsten Jahrzehnten nicht mehr zu bremsen ist.

Auch die Tage des Blaueisgletschers am Hochkalter sind gezählt
Prof. H.Graßl bei einer Wanderung der ANL im Sommer 2008

Berchtesgadener Anzeiger - Eröffnung Jenner Beschneiung

 BAZ  (13.12.08) von der gestrigen Eröffnungsfeier für 53 Schneekanonen.

 

 

Umweltbewusstsein der Deutschen auf hohem Niveau

Für 91 Prozent der Bevölkerung ist der Umweltschutz wichtig

(12.2008)Das ist das Ergebnis einer neuen Studie zum Umweltbewusstsein in Deutschland, die das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt (UBA) in Auftrag gegeben haben. Die Studie zeigt auch, dass das Problembewusstsein für die Risiken und Folgen des Klimawandels sehr hoch ist. Weit über 80 Prozent der Befragten befürchten, dass auf Deutschland hohe Kosten...weiter

 

 

 

Zwischen Hühnerstall und Reichstag

Hubert Weinzierl

Zwischen Hühnerstall und Reichstag

Naturschutz ist eine Frage der Liebe

Bei der gerechten Verteilung der Lebensgrundlagen in unserer gemeinsamen Heimat Erde...

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Zwischen Hühnerstall und Reichstag, 295 S. viele Fotos und Originaldok., 29,90€, Mz Buchverlag

Dank EU: Genpflanzen auf dem Vormarsch

Wir sagen: Nein

Gen-Soja Roundup Ready II

Dezember 2008 - Die EU-Kommission hat  den Import der Gen-Soja Roundup Ready II (MON89788-1) als Futter- und Lebensmittel genehmigt

Damit wurde ein weiterer Schritt in Abhängigkeiten großer US- Agrarkonzerne wie Monsanto von der EU- Kommission fern jeder demokratischen Spielregel einfach für alle EU-Bürger beschlossen.

Welches demokratische Verständnis herrscht bei diesen EU-Kommissaren? Die große Mehrheit der EU-Bevölkerung lehnt die Agro-Gentechnik klar ab. Woher nimmt dann die EU-Kommission das Recht, ihrer Bevölkerung dieses Produkt aufzuzwingen?

Im März 2008 gelang es Monsanto, den brasilianischen Präsidenten "Lula", ein Hoffnungsträger der Umweltschützer,  zur Aufhebung des Anbauverbots für Gen-Soja Roundup Ready II zu bewegen. Die Folge ist, dass die EU-Kommision jetzt im Dezember 2008 beschließt, das Einfuhrverbot für Gen-Soja aufzuheben.

Vebraucher und Landwirte sind deshalb aufgefordert, konsequent auf Gen-Soja zu verzichten und beim Kauf gezielt nachzufragen. "Lula" hat die Aufhebung für das Anbauverbot nämlich zunächst auf ein Jahr befristet. Kaufen wir den Brasilianern dieses Produkt Gen-Soja Roundup Ready II nicht ab, werden sie den weiteren Anbau einstellen.

Die Finanzkrise entstand durch obskure Finanzprodukte der US-Banken, auf die viele Menschen hereingefallen sind. Die Schäden sind überhaupt noch nicht vorhersehbar. Wir sollten uns durch die fragwürdigen Vorteile der Genprodukte nicht übertölpeln lassen, denn die Folgen werden ähnlich erschreckend sein.